Vor dem Abflug in die Türkei spielte RWO-Coach Harry Pleß den allgemeinen Wachrüttler.

RWO: Pleß hebt vor der Rückserie warnend den Finger

17. Januar 2006, 12:22 Uhr

Vor dem Abflug in die Türkei spielte RWO-Coach Harry Pleß den allgemeinen Wachrüttler.

Vor dem Abflug in die Türkei spielte RWO-Coach Harry Pleß den allgemeinen Wachrüttler. Grund: Die Verletzung von Tobias Schäper, die der Trainer zum Anlass nahm, warnend den Zeigefinger vor der anstehenden Rückserie zu starten.

Zur Verletzung seines stellvertretenden Kapitäns merkte der 47-Jährige an: "Ich hatte schon so eine Ahnung. Ärgerlich, dass er sich auf dem schlechten Boden verletzt hat. Für mich ist es utopisch, ihn bis zum Match gegen Wattenscheid am vierten Februar hinzubekommen." Daher der Nachsatz vom ehemaligen Essener: "Im Vergleich zum Spiel gegen Osnabrück müssen wir in Wattenscheid zum Auftakt mit dem gesperrten Andreas Saur, Sead Mehic und Tobias gleich drei wichtige Akteure ersetzen."

Die Folge beschreibt Pleß: "Ich will hier nicht alles rosarot malen, das habe ich den Jungs auch deutlich gemacht. Es darf sich keiner ausruhen, darauf achte ich mit Nachdruck. Auf uns kommt ein brutaler Abstiegskampf zu. Daher halte ich die Elf ständig unter Druck, wir werden auf alle Fälle richtig fit in die letzten Monate gehen."
Zumindest fast alle, wie der Ex-Lüneburger anmerkt: "Nur Nassirou Ouro-Akpo hinkt noch etwas hinterher, ein Cyrille Florent Bella hat bereits drei Kilo abgenommen." Mit Jörg Scherbe führt der Trainer ein positives Beispiel an: "Jörg gibt unheimlich Gas. Er zeigt mir, er will nicht auf die Bank. So eine Einstellung will ich sehen, denn auf uns kommen nur noch Endspiele zu."
I
n denen man auch Ausfälle einplanen muss, wie Pleß anmerkt: "Wir haben acht Spieler, die drei oder vier gelbe Karten auf dem Konto haben, dann gibt es immer irgendwelchen Verletzungen, daher müssen alle absolut bei der Sache sein, um solche Dinge aufzufangen."

Und da sieht der Ex-Leipziger seine Truppe auf einem guten Weg: "Die konditionellen Grundlagen haben wir bereits erarbeitet. Jetzt legen wir hier in der Türkei viel Wert auf taktische Dinge, um nicht so viel dem Zufall zu überlassen."

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