Der WSV hatte große Ziele für die ausstehenden Spiele: Mit Erfolgen im Rücken sollte eine Aufbruchstimmung für eine neue, erfolgreichere Saison erzeugt werden.

Verl - WSV Borussia 4:1

Moosmayer und Zinke werden handgreiflich

14. Mai 2011, 15:07 Uhr

Der WSV hatte große Ziele für die ausstehenden Spiele: Mit Erfolgen im Rücken sollte eine Aufbruchstimmung für eine neue, erfolgreichere Saison erzeugt werden.

Nach der vollkommen verdienten 1:4 (0:1)-Pleite in Verl lässt sich festhalten: Dieses Vorhaben ist gescheitert. Denn pünktlich vor der Mitgliederversammlung am Mittwoch zeigten sich die Bergischen in einem desolaten Zustand. Das betrifft nicht allein das deutliche Ergebnis, sondern auch eine Szene in der 87. Minute. Erhan Zent hatte ein Foul begangen, die folgende Rudelbildung nutzten Tom Moosmayer und Sebastian Zinke zu leichten Handgreiflichkeiten. Der designierte Sportvorstand Jörg Albracht entschuldigte sich bei den Verlern für die Aktion und kündigte Konsequenzen an.
[infobox-right]Verl: Kampe - J. Schmidt, Saur, Capretti, Brinker - Lauretta, J. Schröder - Bluhm (73. Leeneman), Bertels (83. Röber), Großeschallau (89. M. Kaminski) – Haeder.
Wuppertal: Samulewicz - El Hammouchi, F. Haas, Großkreutz, Zinke - Pagano, Schattner (64. Zent), Holt, Moosmayer - Heppke (79. Keita-Ruel), Assauer.
SR: Schmitt (Rockenhausen).
Tore: 1:0 Saur (16.), 2:0 Haeder (75.), 3:0 Haeder (81.), 3:1 Holt (83.), 4:1 Röber (86.).
Gelb: Bertels, Großeschallau - Assauer, Moosmayer, Zinke.
Z: 450.[/infobox]
Wie die aussehen könnten, bleibt aber offen. Denn gerade Moosmayer ist einer der Kandidaten aus dem aktuellen Kader, die höheren Regionalliga-Ansprüchen genügen und somit gehalten werden sollten.

So oder so dürfte es am Mittwoch in der Wuppertaler Uni-Halle spannend werden, wenn die außerordentliche Mitgliederversammlung ansteht. Denn die Entlastung des Vorstandes dürfte angesichts der aufgeheizten Stimmung in Wuppertal kein Selbstläufer werden.

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