Nach der ersten Runde ist für die Oberhausener im DFB-Pokal bereits die Endstation erreicht. Dennoch verkaufte sich die Truppe von Coach Harry Pleß gegen die Frankfurter Eintracht sehr ordentlich.

RWO: Die Spieler in der Einzelkritik

cb
22. August 2005, 08:46 Uhr

Nach der ersten Runde ist für die Oberhausener im DFB-Pokal bereits die Endstation erreicht. Dennoch verkaufte sich die Truppe von Coach Harry Pleß gegen die Frankfurter Eintracht sehr ordentlich.

Nach der ersten Runde ist für die Oberhausener im DFB-Pokal bereits die Endstation erreicht. Dennoch verkaufte sich die Truppe von Coach Harry Pleß gegen die Frankfurter Eintracht sehr ordentlich. Hier die Einzelkritik der "Kleeblätter".

Daniel Masuch (2): Flog an der achten Eintracht-Ecke vorbei. Ansonsten mit einer bärenstarken Leistung. Sensationell die Reflexe gegen Arie van Lent (78.) und gegen Francisco Copado (85.). Holte zudem einen Freistoß von Markus Weissenberger aus dem Winkel.

Marcel Landers (3+): Klasse Profidebüt des Rechtsverteidigers. Zeigte keinerlei Nervosität, machte seine Seite die meiste Zeit dicht. Verlor Luftduell gegen van Lent vor dem 0:1, das passierte aber auch den Kollegen.

Benjamin Reichert (3): Haute sich ohne Rücksicht auf Verluste in die Zweikämpfe. Zwei leichte Fehlpässe, die zu Frankfurter Kontern führten. Allerdings überwogen die positiven Aspekte.

Andreas Saur (3): Recht unauffällig in der Deckung. Rettete zwei Mal in höchster Not, verrichtete seinen Job auch ansonsten zufriedenstellend.

Lars Heller (4): Auf der linken Seite mit vielen Problemen gegen die starken Stefan Lexa und Patrick Ochs. Über seine Seite fiel auch das 0:1, als Ochs bis zur Grundlinie vorkam.

Daniel Gataric (4): Rieb sich oft in direkten Duellen auf, muss öfter den einfachen Pass suchen. Wie in einigen Begegnungen zuvor mit einer dicken Chance, die er erneut vergab.

Jörg Scherbe (3+): Ein Schuss auf das gegnerische Tor, ansonsten mit Defensivarbeit völlig ausgelastet. Nahm Frankfurts Alex Meier komplett aus der Partie.

Tobias Schäper (4): Zum ersten Mal vor der Abwehr aufgestellt. Brachte keine Offensiv-Impulse. Schwache Standards, drei von vier Ecken kamen viel zu flach.

Mehmet-Ali Sirin (4): Am Anfang sehr verhalten, nach vorne mit einer Szene, als er Cyrille Bella steil schickte. Rettet defensiv bei einer Ecke vor Ioannis Masmanidis.

Sead Mehic (3): Erneut auffälligste Angriffskraft. Tolle Einzelleistung vor der Gataric-Chance. Immer unterwegs, mit der nötigen Sicherheit am Ball. Kurz vor Schluss mit der Ausgleichsmöglichkeit, die von Ochs geblockt wurde.

Cyrille Bella (4-): Noch lange nicht fit. Ein Spiel, das er nur nutzen konnte, um Praxis zu sammeln. Auch in der Luft nur zweiter Sieger gegen den sprunggewaltigen Chris.

Autor: cb

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