Man kann mit wenig glücklich sein! So wie Stijn Haeldermans, der sich langsam wieder an die Truppe heranarbeitet.

RWE: Haeldermans - Physischer Bankrott nach Antibiotika

og
14. Januar 2007, 11:51 Uhr

Man kann mit wenig glücklich sein! So wie Stijn Haeldermans, der sich langsam wieder an die Truppe heranarbeitet.

Man kann mit wenig glücklich sein! So wie Stijn Haeldermans, der sich langsam wieder an die Truppe heranarbeitet. "Ich freue mich aktuell auf jede Einheit", gibt der Belgier offen zu, nach dem er sich in der Halbzeitpause in Bocholt mit RWE-Internist Dr. Rudi Eiling genüsslich eine prima Portion Pommes "Mayo" für die Seele gönnte. Dem ehemaligen Fitnesstrainer Stefan Mücke hätten sich wohl die Fußnägel verschoben.

Haeldermans wirkte entspannt: "Meine Achillessehnenprobleme sind auch weg. Seit dem Trainingslager baue ich kontinuierlich auf." Der Techniker war in einem totalen Loch, nachdem er gegen seine Blasenentzündung "vier Wochen lang Antibiotika" einpfiff. Dann schreit ein Organismus schon einmal um Hilfe. "Am letzten Freitag habe ich sogar alle Sachen mit der Mannschaft absolviert", erinnert sich Haeldermans, "es geht jetzt einzig und alleine darum, dass ich meinen physischen Zustand verbessere." Um für Coach Lorenz-Günther Köstner überhaupt wieder eine Alternative zu sein. "Ich will mich nicht festlegen, wann das wieder reicht", grübelt der 31-Jährige, "wichtig ist für mich, festzustellen, dass mein Körper die aktuellen Einheiten richtig gut annimmt."

Die Atmosphäre im Kader nimmt Haeldermans, eigentlich als einer der Schlüsselakteure angedacht, auf. "Die Stimmung ist gut, jeder weiß aber, wie kritisch die Situation ist, natürlich verstehen wir, wenn uns Leute fragen, woher wir unseren Optimismus nehmen." Es bleibt nichts anderes übrig, als bis nächsten Freitag, 19. Januar (18 Uhr), konzentriert zu arbeiten. Haeldermans: "Allen ist bewusst, dass wir gegen Kaiserslautern genau den richtigen Reiz für die nächsten Wochen setzen können." Das Match muss gewonnen werden.

Autor: og

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