Erst sechs Zweitliga-Spiele hat Matthias Ostrzolek für den VfL Bochum absolviert und das Besondere: Er hat sie mit seinen Kollegen allesamt gewonnen.

VfL Bochum

Arminia ist eine Wundertüte

10. Februar 2011, 16:57 Uhr

Erst sechs Zweitliga-Spiele hat Matthias Ostrzolek für den VfL Bochum absolviert und das Besondere: Er hat sie mit seinen Kollegen allesamt gewonnen.

Und wer ist nicht davon überzeugt, dass sich diese Serie am Sonntag beim Schlusslicht Arminia Bielefeld fortsetzen wird? Doch wenn man es in diesen Tagen im Umkreis der Aktiven auch nur wagt, die drei Zähler vom kommenden Sonntag schon zum derzeitigem Punktestand dazuzuzählen, dann erntet man Kopfschütteln und Widerspruch. Und zwar nicht nur von Routiniers wie Christoph Dabrowski und Giovanni Federico, die einst selbst für die Arminia die Fußballschuhe schnürten, sondern ganz besonders auch von den Youngstern.

[gallery]1581,0[/gallery]
Auch Ostrzolek warnt: „Im Fußball ist alles möglich. Bielefeld hat sich sicherlich noch nicht aufgegeben. Wir sind auf alles vorbereitet. Auch Kevin Vogt, der am Donnerstagnachmittag von seinem U20-Nationalmannschaftseinsatz gegen Italien zurückkehrte, ist mit seinen Gedanken schon auf der Alm. „Im ersten Spiel als Kapitän der U20 aufzulaufen und Italien zu schlagen, das hat sicherlich viel Spaß gemacht, aber der Fokus ist total auf das Spiel in Bielefeld ausgerichtet.“ Für den Nachwuchsnationalspieler ist die Arminia in diesen Tagen ohnehin eine „Wundertüte“, weil zur Stunde wirklich niemand sagen kann, mit welcher Marschroute die Gastgeber ins Spiel gehen.

Vogt: „Bei ihren Tabellenstand müssten sie eigentlich die Flucht nach vorne antreten, aber vielleicht spielen sie ja auch defensiv. Wir sind in jedem Fall auf alles vorbereitet.“ Und dann fügt der 19-jährige Mittelfeldspielspieler hinzu: „Fast 3.000 Fans werden uns begleiten. Man sieht, dass der Funke wieder übergesprungen ist. Das ist aber zugleich auch eine Verpflichtung unseren Anhängern gegenüber, ein gutes Spiel zu zeigen und ich hoffe auf drei Punkte.“ Das denkt auch Torhüter Andreas Luthe, der in den letzten acht Pflichtspielen nur dreimal hinter sich greifen musste: „Wir müssen hellwach sein. Das wird ganz, ganz schwer. Aber wenn wir so beherzt spielen wie zuletzt, dann sollten sich unsere Offensivqualitäten auszahlen.“

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren