Der Unbesiegbarkeits-Schwur des MSV Duisburg ist zersplittert. Die Zebras verloren erst in der Endphase 0:1 bei Hansa Rostock - und das per Elfmeter.

Rostock-MSV 1:0: Blank: "So geht es nicht"

02. Oktober 2006, 22:14 Uhr

Der Unbesiegbarkeits-Schwur des MSV Duisburg ist zersplittert. Die Zebras verloren erst in der Endphase 0:1 bei Hansa Rostock - und das per Elfmeter.

Das Team von Trainer Frank Pagelsdorf gewann am Montagabend das Spitzenduell der
Ex-Bundesligisten gegen den MSV Duisburg durch das Foulelfmeter-Tor
von Kern (76.) mit 1:0 (0:0). Der zwei Minuten zuvor eingewechselte
Djordjije Cetkovic wurde von Duisburgs Keeper Sven Beuckert im
Strafraum zu Fall gebracht.
Hansa hat wie der ebenfalls noch ungeschlagene KSC nun 14
Punkte auf dem Konto, weist aber die schlechtere Tordifferenz auf.
Der MSV, der mit 11 Punkten auf Rang fünf liegt, musste die erste
Saisonniederlage hinnehmen.
Vor 27.000 Zuschauern waren die Gastgeber von Beginn an die
tonangebende Mannschaft und brachten den MSV mehrfach in
Verlegenheit. In der 18. Minute konnten sich die Duisburger bei
Schiedsrichter Babak Rafati (Hannover) bedanken, der ein reguläres
Tor von Hansas Verteidiger Gledson wegen Abseits aberkannte. Doch
Ex-Nationalspieler Christian Rahn (34.), zweimal Sebastian Hähnge
(36.) und Kern (45.) ließen beste Gelegenheiten aus oder
scheiterten an Beuckert, der Georg Koch bis auf die Elfmeter-Szene
glänzend vertrat.
In der zweiten Hälfte kamen die Duisburger etwas besser ins
Spiel, doch Rostock investierte weiter mehr. Gledson (64.), der
neben Stefan Beinlichs Vertreter Kai Bülow zu den Besten gehörte,
hatte in der 64. Minute mit einem Kopfball noch eine große
Möglichkeit. Auf der anderen Seite verpasste Klemen Lavric (65.) im
Gegenzug die Führung der Duisburger, bei denen vor allem Youssef
Mokhtari gefiel.
Stefan Blank, Abwehrspieler des MSV, selbstkritisch: "Wir haben vor der Pause ohne Zweikämpfe gespielt, so geht es natürlich nicht. Ärgerlich, dass wir das blöde Tor in einer Phase kassiert haben, in der wir besser im Spiel waren." Der Neuzugang nahm Keeper Beuckert in Schutz: "Sven hat vorher gegen Kern Weltklasse gehalten. Solche Fehler, wie der zum Strafstoß, passieren nun mal."

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