Coach Uwe Neuhaus betont, dass der defensive Tresor vor Torhüter Karim Zaza nicht leicht zu knacken ist, somit man erwarten kann, dass auch gegen Jena am Freitag-Abend die Innenverteidigung durch Thomas Kläsener und Martin Hysky gebildet wird.

RWE: Lorenz zurück auf die Bank, Sergios Warteschleife

og
15. September 2006, 10:40 Uhr

Coach Uwe Neuhaus betont, dass der defensive Tresor vor Torhüter Karim Zaza nicht leicht zu knacken ist, somit man erwarten kann, dass auch gegen Jena am Freitag-Abend die Innenverteidigung durch Thomas Kläsener und Martin Hysky gebildet wird.

Coach Uwe Neuhaus betont, dass der defensive Tresor vor Torhüter Karim Zaza nicht leicht zu knacken ist, somit man erwarten kann, dass auch gegen Jena am Freitag-Abend die Innenverteidigung durch Thomas Kläsener und Martin Hysky gebildet wird, auch wenn sich ein Stefan Lorenz nach seiner Einwechselung gegen Cottbus nicht nur durch den entscheidenden Treffer vehement in den Fokus des Trainergespanns Neuhaus und "Co" Peter Kunkel wuchtete. "Tadellos", bestätigt Neuhaus den Auftritt von Lorenz, der allerdings trotzdem nicht von Beginn an auflaufen wird. Neuhaus: "Kläsener wurde ja nicht aufgrund schlechter Leistungen ausgewechselt."
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Was völlig korrekt ist - bitter für Lorenz, auch er wandert nicht wieder auf die Bank, weil er eine üble Darbietung ablieferte. Neuhaus: "Stefans vorbildliches Verhalten ist auch ein Signal an das Team, nur so geht es, wenn man zusammen Erfolg haben will." Fakt: Neuhaus sieht keinen Anlass, die Startformation zu ändern - nicht auf dieser Position.

Die Frage kommt auf, wann bringt der Coach Paulo Sergio von Beginn an. Prognose: Gegen Jena noch nicht. "Natürlich werde ich permanent auch mit diesem Thema konfrontiert", sinniert Neuhaus, "wir denken langfristig." Was nichts anderes heißt, Sergio wird dann sofort mitmischen, wenn es physisch nach langer Verletzungspause Sinn macht. Neuhaus fragte den Portugiesen, wie er das Match gegen Jena sehen würde. Neuhaus: "Seine Augen leuchteten." Allerdings wird sich der Familienvater durch diesen Glanz nicht blenden lassen, spricht davon, dass "alles eine Sache der Kommunikation ist." Deshalb wird Sergio wohl eher die - beeindruckende - Alternative für die Bank sein. Eine Oldie-Konstellation für die Knipser-Abteilung - Alex Löbe (34) und Arie van Lent (36) ist für Neuhaus im übrigen "keine Notlösung, Alex hat auch zusammen mit Danko agiert, der unterscheidet sich nicht großartig von Arie." Er ist weniger betagt.

Interessant ist sicherlich der "Fall" Macchambes Younga-Mouhani, der sich keine Gedanken machen muss, ob er gegen Jena aufläuft, der ehemalige Mönchengladbacher liefert bislang sehr gute Qualität ab. Neuhaus. "Mac war eigentlich auch in der Regionalliga überzeugend." Allerdings gab es Aussetzer, Leistungskonstanz war nicht da, dazu disziplinarische Imponderabilien. "Das war eine andere Geschichte", erinnert sich Neuhaus, "ein Problem gab es zwischen uns aber nicht, er brachte sich damals etwas selbst aus der Bahn." In der der gebürtige Kongolese jetzt allerdings mächtig Dampf macht. Neuhaus lobt ihn zwar nicht über die grüne "Kresse", allerdings zieht er den Hut: "Mac ist seit dem ersten Tag der Vorbereitung voll da, er zeigt, welche Leistungen er abrufen kann, wie wichtig er für das Team sein kann."

Autor: og

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