Welch herrliche Bilder! Dennis Grote schrie nach dem Last-Minute-Tor gegen die SpVgg Unterhaching sein Glück in den Abendhimmel. Und für kein Geld der Welt wollte sich Bochums Eigengewächs nach seinem ersten Profitreffer von seinem Leibchen trennen.

VfL: Grotes Happy-End vor dem Jahreswechsel

gp
28. Dezember 2005, 11:21 Uhr

Welch herrliche Bilder! Dennis Grote schrie nach dem Last-Minute-Tor gegen die SpVgg Unterhaching sein Glück in den Abendhimmel. Und für kein Geld der Welt wollte sich Bochums Eigengewächs nach seinem ersten Profitreffer von seinem Leibchen trennen.

Welch herrliche Bilder! Dennis Grote schrie nach dem Last-Minute-Tor gegen die SpVgg Unterhaching sein Glück in den Abendhimmel. Und für kein Geld der Welt wollte sich Bochums Eigengewächs nach seinem ersten Profitreffer von seinem Leibchen trennen. Dabei war das Trikot mit der Nummer 19 an diesem Freitag das begehrteste Kleidungsstück. Happy-End für den Youngster, der über die Monate August, September und Oktober nur sagt: "Die möchte ich am liebsten ganz schnell vergessen."
Verständlich, denn nach dem verlorenen Meisterschaftsfinale der A-Jugend gegen Stuttgart und einwöchiger Pause war der Weg in den Profibereich mehr als steinig. Schon im Trainingslager plagte ihn ein Kapselriss, Ende September gesellte sich ein verschleppter Muskelfaserriss hinzu, der ihn ein ganzes Stück aus der Bahn warf. Vielleicht rief das einige Kritiker auf den Plan, die ihre Bedenken geäußert hatten, dass Grote nach nur einwöchiger Pause schon bei den Profis einstieg. Der 19-Jährige: "Lass ich die Zeit Revue passieren, bin ich zu früh angefangen." Doch das ist Vergangenheit, jetzt sagt Grote: "Nachdem ich den Muskelfaserriss auskuriert habe, bin ich fit, habe keine Probleme. Für mich hat die Spielzeit erst vor vier Wochen richtig begonnen." Dann spürt man schon wieder die Ungeduld: "Eigentlich möchte ich gar keine Winterpause haben." Da sie nun aber im Terminkalender steht, hat er sich damit abgefunden. Weihnachten verbringt er im Münsterland, zwischen den Feiertagen fliegt er mit seiner Freundin für fünf Tage nach London: "Da war ich noch nie, vielleicht schaffe ich es, mir dort ein Ligaspiel anzusehen."
So ganz ohne Fußball, das kann man sich bei Grote nicht vorstellen. Deshalb hat er schon wieder neue Ziele: "In der Rückrunde möchte ich öfter spielen. Das erste Tor soll nicht das letzte sein." Dann denkt er auch noch einmal an das Spiel gegen Haching: "Das Tor war gut für die Seele, ich bin wieder da."

Autor: gp

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