Mit einem Sieg heute Abend (20.15 Uhr) bei Erzgebirge Aue könnte der 1. FC Köln schon nach dem 31. Spieltag als erster Aufsteiger feststehen. Allerdings müssen die

Köln hat in Aue den ersten "Matchball"

02. Mai 2005, 09:08 Uhr

Mit einem Sieg heute Abend (20.15 Uhr) bei Erzgebirge Aue könnte der 1. FC Köln schon nach dem 31. Spieltag als erster Aufsteiger feststehen. Allerdings müssen die "Geißböcke" auf ihren Topstar Lukas Podolski verzichten.

Für den 1. FC Köln könnte die Reise ins Erzgebirge eine Reise ins Glück werden. Wenn die "Geißböcke" heute Abend (20.15 Uhr/live im DSF) bei Erzgebirge Aue gewinnen sollten, dann stünde der FC schon nach dem 31. Spieltag der 2. Bundesliga als erster Aufsteiger ins Oberhaus fest.

Mit 58 Punkten steht Köln derzeit auf Rang zwei, der Vorsprung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz beträgt sieben Zähler. Im Erzgebirge will Trainer Huub Stevens mit seinem Team den ersten "Matchball" nutzen, um den direkten Wiederaufstieg unter Dach und Fach zu bringen. Fehlen wird bei diesem Unterfangen allerdings Lukas Podolski. Der Nationalspieler und Top-Torjäger des FC muss wegen Schmerzen im rechten Mittelfuß passen. Auch Europameister Vasilis Tsiartas (Zerrung) und Carsten Cullmann (Leistenprobleme) fallen weiter verletzt aus. Zudem sind Ex-Nationalspieler Christian Rahn und Matthias Scherz gesperrt. Stevens kann also nicht aus dem Vollen schöpfen.

Schädlich hofft auf Einsatz von Helbig

Für die Gastgeber geht es zumindest rechnerisch noch um gute Karten im Aufstiegskampf. 47 Punkte hat Gerd Schädlichs Team auf dem Konto, mit einem "Dreier" gegen Köln könnte Aue den Rückstand auf Rang drei auf fünf Zähler verkürzen. Dann dürfte im Erzgebirge wieder geträumt werden. Schädlich jedenfalls ist selbstbewusst: "Vor einem großen Publikum hat jeder die Chance, sich zu präsentieren. Wenn wir unser Leistungsvermögen ausschöpfen und von der ersten Minute an konzentriert spielen, dann haben wir auch gegen Köln eine Chance."

Doch auch in Aue gibt es Personalsorgen. Für Verteidiger Holger Hasse ist die Saison nach einer Verletzung gelaufen und auch Top-Torjäger Sebastian Helbig konnte unter der Woche nicht voll trainieren. Ob er gegen Köln trotz einer Innenbanddehnung im rechten Knie spielen kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

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