Leider haben sie in Oberhausen nur einen David Montero, der weiß, was in Oberhausen in dieser Saison geschafft werden kann.

RWO: Montero hinten, Montero vorne, Montero überall

cb
20. April 2004, 10:36 Uhr

Leider haben sie in Oberhausen nur einen David Montero, der weiß, was in Oberhausen in dieser Saison geschafft werden kann.

Leider haben sie in Oberhausen nur einen David Montero, der weiß, was in Oberhausen in dieser Saison geschafft werden kann. Beeindruckend, wie der Ex-Frankfurter das Heft in Regensburg in die Hand nahm, überall zu finden war. Ob beim 1:1 mit der gefühlvollen Flanke, oder im eigenen Strafraum mit der Grätsche, die das Gegentor verhindert. Mit seiner Präsenz verkörpert der „Boss“ auf dem Feld, was nötig ist, um Erfolg zu haben. Leider können es ihm nicht alle nachmachen. „Kann schon sein, dass es welche gibt, die nicht ganz verstanden haben, was wir erreichen können“, macht sich auch der Mittelfeld-Motor so seine Gedanken.
Besonders, wenn er an die Kontergelegenheiten denkt, die leichtfertig vergeben wurden. „ Wenn wir vorne Überzahl haben, müssen wir nur von Station zu Station den Ball bringen, um frei vor dem Kasten zu stehen. Wir scheitern aber schon am ersten Pass, eröffnen dem Gegner sogar eine Kontergelegenheit. Klar, dass ich da ausflippe. Besonders, wenn es nicht nur einmal, sondern die ganze Zeit passiert.“
Monteros Zusatz: „Das sind die Dinge, die es ausmachen, ob man ein Match gewinnt oder verliert, ob man aufsteigt oder nicht.“
Die Platzverhältnisse sind für den „Sechser“ kein Alibi für die unbedrängten Fehler, „ die passieren können, wenn man bedrängt wird, aber nicht so wie bei uns. Das passiert selbst in der D-Jugend nicht.“ Mit diesem Satz endet die Aussage von Montero zum Match in Regensburg. Schließlich gilt es wieder nach vorne zu schauen, die Ausgangslage ist klar: „Wenn wir jetzt gegen Trier nachlegen, auswärts wieder was holen, sind wir trotz allem bis zum Ende oben dabei, da auch die Konkurrenz nicht alles gewinnt.“

Autor: cb

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