Mit zwei Derbys startet heute der 26. Spieltag der 2. Bundesliga. Rot-Weiß Oberhausen empfängt im Aufstiegskampf den MSV Duisburg, an der Bremer Brücke trifft der VfL Osnabrück auf den Nordrivalen VfB Lübeck.

Derbyzeit in Oberhausen

26. März 2004, 09:00 Uhr

Mit zwei Derbys startet heute der 26. Spieltag der 2. Bundesliga. Rot-Weiß Oberhausen empfängt im Aufstiegskampf den MSV Duisburg, an der Bremer Brücke trifft der VfL Osnabrück auf den Nordrivalen VfB Lübeck.

Zwei Derbys mit vollkommen unterschiedlichen Vorzeichen machen heute ab 19.00 Uhr den Auftakt des 26. Spieltags der 2. Bundesliga. Beim Revierschlager zwischen Rot-Weiß Oberhausen und dem MSV Duisburg träumen alle Anwesenden noch vom Aufstieg in die Erstklassigkeit, beim Nordderby zwischen dem VfL Osnabrück und dem VfB Lübeck geht es um nackte Überleben in Liga zwei. In der dritten Freitagspartie empfängt Wacker Burghausen den Spitzenreiter Energie Cottbus.

Mit 42 Punkte belegt Oberhausen derzeit den dritten Platz, der noch zum Aufstieg in die Bundesliga berechtigt. Als Tabellensiebter hat aber auch der MSV den Aufstieg noch nicht vollends abgeschrieben. Mit einem Erfolg beim Nachbarn könnten die "Zebras" den Rückstand auf RWO bis auf vier Punkte verkürzen. Ein Sieg der Gastgeber würde allerdings alle Aufstiegsambitionen der Duisburger zu Nichte machen.

Abstiegskampf an der Bremer Brücke

Ganz andere Sorgen haben derzeit der VfL Osnabrück und der VfB Lübeck. Zwar beschwören Trainer und Präsidium des Tabellenletzten Osnabrück die "rechnerische Chance" auf den Klassenerhalt, doch mit zehn Punkte Rückstand auf das rettende Ufer müssen endlich einmal Punkte auf das VfL-Konto, um nicht vorzeitig als Absteiger dazustehen. Doch die Gäste aus Lübeck haben im Kampf um den Klassenerhalt ebenfalls keinen Zähler zu verschenken und gehen mit einem 2:1-Sieg über den 1. FC Nürnberg am Montag im Hinterkopf in das Nordderby an der Bremer Brücke. Das Team von Trainer Dieter Hecking, das 17 seiner 32 Punkte auf fremden Plätzen holte und damit die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga ist, könnte sich mit einem weiteren "Dreier" vorerst ins Mittelfeld der Liga absetzen.

Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge rutschte auch Wacker Burghausen tief in den Abstiegsstrudel hinein. Heute kommt in Energie Cottbus ausgerechnet der amtierende Tabellenführer in die Wacker-Arena. Gegen die Lausitzer will das Team von Trainer Rudi Bommer den Abwärtstrend stoppen und das Abstiegsgespenst vorerst aus Burghausen verjagen.

Autor:

Kommentieren