Arminia Bielefeld plagen derzeit offenbar finanzielle Probleme. Dem Zweitligisten ist es derzeit anscheinend nicht möglich, seine Profis zu bezahlen. Im vergangenen Herbst wurden die Gehälter bereits gekürzt.

Arminia Bielefeld offenbar in finanzieller Not

09. März 2004, 12:28 Uhr

Arminia Bielefeld plagen derzeit offenbar finanzielle Probleme. Dem Zweitligisten ist es derzeit anscheinend nicht möglich, seine Profis zu bezahlen. Im vergangenen Herbst wurden die Gehälter bereits gekürzt.

Finanzieller Engpass bei Arminia Bielefeld: Die Kicker des Zweitliga-Klubs warten offenbar auf ausstehende Gehaltszahlungen aus dem Monat Februar. Der Verein möchte diesen Verpflichtungen jedoch schnellstmöglich nachkommen, heißt es in der Zeitung Neue Westfälische in Bezugnahme auf eine entsprechende Benachrichtigung an die Spieler. Schon im vergangenen Herbst machten die Ostwestfalen mit Liquiditätsproblemen Schlagzeilen. Nach langem Gerangel einigten sich Spieler und Verantwortliche auf eine Gehaltskürzung um 30 Prozent.

Nach Auskunft der Klub-Verantwortlichen sei im aktuellen Fall eine erwartete größere Einnahme ausgeblieben. Dazu Aufsichtsrats-Chef Hans-Hermann Schwick: "Wir haben immer gesagt, dass es nach dem Bundesliga-Abstieg schwer werden würde. Da kann es schon mal zu Verzögerungen kommen."

Trikotsponsor gesucht

Probleme bei der Lizenzvergabe für die kommende Saison sehen die Verantwortlichen angeblich nicht. Der Etat soll besonders im Bereich der Personalkosten weiter reduziert werden. Verhandlungen um Vertragsverlängerungen mit Spielern wurden vertagt. Nach dem Verkauf der Namensrechte für das Stadion vor wenigen Monaten bemühen sich die Arminen außerdem um einen neuen Trikotsponsor. Der bestehende Vertrag mit einem Textilunternehmen läuft am Ende der laufenden Spielzeit aus.

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