Der Mann ist derzeit einfach nicht zu stoppen. Beim 2:0 (1:0)-Sieg des BVB in Bielefeld verzauberte der Japaner Shinji Kagawa den Borussia-Anhang erneut.

Bielefeld - BVB 0:2

Schon wieder: Kagawa macht den Unterschied

07. August 2010, 21:21 Uhr

Der Mann ist derzeit einfach nicht zu stoppen. Beim 2:0 (1:0)-Sieg des BVB in Bielefeld verzauberte der Japaner Shinji Kagawa den Borussia-Anhang erneut.

Wirklich gelingen wollte die Generalprobe für den Pflichtspielauftakt im DFB-Pokal bei Wacker Burghausen der Dortmunder Borussia nicht. Zwar gewann der BVB beim Zweitligisten Arminia Bielefeld mit 2:0 (1:0), richtig zufrieden war mit dem Auftritt aber kaum einer. Auch Sven Bender schaute etwas zerknirscht aus der Wäsche, als er eingestand: Wir haben wirklich kein gutes Spiel abgeliefert.“

Bei so viel Selbstkritik der eigenen Akteure, brauchte Trainer Jürgen Klopp dann auch gar nicht mehr großartig in die Analyse gehen, den Finger in die Wunde legte er aber doch: „In einigen Teilbereichen hat mir das gar nicht gefallen. Wir waren nicht zielstrebig genug, haben aus viel Ballbesitz viel zu wenig gemacht.“

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Dabei hatte die Partie auf der Alm eigentlich recht ansprechend begonnen für den BVB. Bereits nach 13 Minuten brachte Kapitän Sebastian Kehl die Gäste nach Vorarbeit von „Kuba“ Blaszczykowski mit 1:0 in Führung. Weil die Bielefelder sich aber nie aus der Reserve locken ließen, musste der BVB das Spiel machen, agierte aber zumeist einfallslos, fand die Lücken in der schwarz-blauen Defensive nicht und hatte schließlich Glück, dass die Bielefelder in Person von Alon Abelski (16.), der nur die Latte traf, und Oliver Neuville (36.), dessen Schuss Mitchell Langerak mit den Fingerspitzen über die Latte lenkte, ihre guten Ausgleichschancen ungenutzt ließen.

Viel besser geriet die Performance der Dortmunder nach dem Seitenwechsel zwar auch nicht, Jürgen Klopp allerdings fand an dieser schon eher Gefallen. „Durch die Auswechslungen ist unser Spiel besser geworden“, befand der Trainer und meinte damit wohl vor allem Shinji Kagawa.

Der Japaner, schon beim Test am Mittwoch gegen Manchester City (3:1) der beste Mann auf dem Platz, kam diesmal auf der linken Seite zum Einsatz, wirbelte dort aber genauso, wie gegen die Engländer im Zentrum, brachte Spielwitz und Kreativität ein und sorgte schließlich auch mit seinem Tor zum 2:0 für die Entscheidung (80.). Aufgelegt hatte das Tor übrigens Mario Götze – noch so ein eingewechselter Spieler, der weitere Pluspunkte sammeln konnte.

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