Zumindest vor eigenem Publikum bleibt Bayern München für die Konkurrenz nahezu unantastbar.

2:0! Bayern beenden ohne Glanz die Serie der Eintracht

28. Oktober 2006, 17:26 Uhr

Zumindest vor eigenem Publikum bleibt Bayern München für die Konkurrenz nahezu unantastbar.

Zumindest vor eigenem Publikum bleibt Bayern München für die Konkurrenz nahezu unantastbar. Eine Woche nach der dritten Auswärtsniederlage der Saison bei Werder Bremen (1:3) gelang dem deutschen Meister im fünften Heimspiel der vierte Sieg. Ohne groß zu glänzen, besiegten die Münchner dank der Treffer der Niederländer Roy Makaay (24.) und Mark van Bommel (29.) Eintracht Frankfurt mit 2:0 (2:0). Für die Hessen, die ab der 64. Minute nach dem Platzverweis für Aleksandar Vasoski (Gelb-Rot) in Unterzahl spielen mussten, war es die erste Saisonniederlage. Drei Tage vor dem Champions-League-Spiel gegen Sporting Lissabon, bei dem sich die Bayern vorzeitig für das Achtelfinale qualifizieren können, gelang der Mannschaft von Trainer Felix Magath die Versöhnung mit dem eigenen Anhang nur bedingt.
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Vor der Führung war Frankfurt die bessere Mannschaft, nach der Pause beschränkten sich die Gastgeber vor 69.000 Zuschauern trotz klarer Überlegenheit oft nur auf die Verwaltung ihres Vorsprungs. Claudio Pizzarro mit einem verschossenen Elfmeter (44.) und der hervorragende Makaay mit einem Pfostenschuss (56.) hatten die besten Gelegenheiten, die Führung auszubauen. Die Münchner, die ohne den verletzten Nationalspieler Lukas Podolski antreten mussten, offenbarten zunächst ihre obligatorischen Probleme bei der Spielgestaltung. Derweil verpassten es die anfangs frech und schnörkellos nach vorne spielenden Gäste, schon früh einen Treffer zu erzielen. Der Japaner Naohiro Takahara scheiterte mit Kopf (9.) und Fuß (20.) an Oliver Kahn, außerdem klärte der Münchner Torhüter einen tückischen Weitschuss von Ioannis Amanatidis (19.). Wie aus heiterem Himmel fiel deshalb der Führungstreffer der Münchner durch Makaay, dem Frankfurts Torhüter Oka Nikolov einen Weitschuss von Roque Santa Cruz mit einer verunglückten Fußabwehr auflegte. Nach dem überraschenden Führungstreffer ging die bis dahin straffe Ordnung im Frankfurter Spiel plötzlich verloren. Nur fünf Minuten später legte Torschütze Makaay seinem Landsmann van Bommel den zweiten Treffer auf.

Danach hatte die Eintracht großes Glück, dass Schiedsrichter Florian Meyer (Burgdorf) nach einer Attacke von Sotirios Kyrgiakos gegen van Bommel nicht auf Elfmeter entschied (30.), Daniel van Buyten knapp über das Tor zielte (33.) und Claudio Pizarro knapp daneben (36.) - der Peruaner scheiterte kurz vor der Pause zudem mit einen Elfmeter an Nikolov, nachdem er selbst bei einem Zweikampf mit Kyrgiakos zu Boden gegangen war. Darüber hinaus verweigerte Meyer nach einer Attacke von Marco Russ an Pizarro (52. ) den Münchnern einen weiteren Strafstoß. Neben dem stets torgefährlichen und auch spielstarken Makaay überzeugte auch dessen Landsmann Mark van Bommel.

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