KFC-Präsident „Lakis“ Kourkoudialos brachte es auf der Pressekonferenz rund um die Vorstellung Ailtons auf den Punkt: „Wir haben eine große Gemeinsamkeit...

KFC: Ailton ist da

"Es ist verrückt!" - Update mit Video

Christian Krumm
02. Dezember 2009, 18:57 Uhr

KFC-Präsident „Lakis“ Kourkoudialos brachte es auf der Pressekonferenz rund um die Vorstellung Ailtons auf den Punkt: „Wir haben eine große Gemeinsamkeit...

Irgendwas Verrücktes ist in beiden Personen.“ Da ist in der Tat eine Menge Wahres dran, denn sonst hätte der Uerdinger „Boss“ den „Kugelblitz“ nicht an die Grotenburg geholt bzw. wäre „Toni“ nicht in die sechste Liga gewechselt. Dennoch hätte der Goalgetter wahrscheinlich nicht damit gerechnet, dass der Rummel um seinen Transfer in Krefeld so groß ist. Abgesehen von der riesengroßen Medienpräsenz versammelten sich auch zahlreiche KFC-Anhänger, um ihrem neuen Hoffnungsträger einen würdigen Empfang zu bereiten.

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Als Ailton im Mercedes vorgefahren und direkt von seinem „neuen besten Freund“, dem Grotifanten, begrüßt wurde, stammelte der Angreifer nur vor sich hin: „Schönes Stadion für sechste Liga.“ Anschließend unterhielt sich RS mit Ailton über seinen ungewöhnlichen Schritt, künftig zum Beispiel gegen den SV „Hö-Nie“ die Stiefel zu schnüren.

Ailton, haben Sie sich Ihre Rückkehr nach Deutschland so vorgestellt?

Ich bin sehr zufrieden, dass ich wieder in Deutschland bin. Lange Zeit habe ich hier bei den Top-Klubs Werder Bremen, FC Schalke und Hamburger SV gespielt und mich wohl gefühlt. Danach war ich in der Türkei, der Schweiz und in China. Nun habe ich mit meiner Familie darüber gesprochen, ob wir hierher zurückkehren sollen.

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Und wie hat Ihr Clan darauf reagiert?

Mein Vater hat gesagt, dass es egal ist, ob ich in der sechsten Liga spiele, Hauptsache mir geht es gut und ich habe Spaß. Für mich ist es wichtig, dass ich wieder mehr Zeit mit meiner Familie verbringen kann. Bei meiner letzten Station in China waren meine Frau Rosalie und die Kinder nicht mit dabei. Das war nicht einfach für mich.
Und sportlich gesehen: Wie denken Sie über die erste chinesische Liga?

Das ist ein anderes Land, eine andere Mentalität, nichts für mich. Ich hatte einen guten Vertrag und muss zugeben, dass das Finanzielle wichtiger war als das Sportliche. Den Fußball kann man vergessen. Ich möchte wirklich nicht dorthin zurück. Es war nicht alles negativ, aber insgesamt nicht gut.

Was machen Sie jetzt noch, bis Sie beim KFC angreifen?

Schlafen, lecker Essen gehen mit meiner Familie, Spazierengehen mit meinen Pferden und ein bisschen Laufen.

Autor: Christian Krumm

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