12.07.2018

VfB Homberg

Dritter Test zu Null macht Janßen glücklich

Foto: Thorsten Tillmann

Am Mittwoch trennten sich der VfB Homberg und die SpVgg Erkenschwick mit 0:0. Für die Duisburger war es das dritte Testspiel ohne Gegentor.

Auch im dritten Test der laufenden Oberliga-Vorbereitung konnte der Vorjahres-Dritte VfB Homberg ein Erfolgserlebnis verbuchen: Gegen den ambitionierten Westfalenligisten Spvgg Erkenschwick stand es am Ende eines energiegeladenen Vorbereitungsspiels auf dem Nebenplatz des PCC-Stadions 0:0. Für die Duisburger war dies nach den deutlichen Siegen gegen den VfB Hüls (8:0) und Viktoria Alpen (6:0) bereits das dritte Zu-Null-Spiel in der Vorbereitung.

VfB-Trainer Stefan Janßen freute sich über diese Mini-Serie zu Beginn des Saisonstarts: "In der letzten Spielzeit haben mir die vielen Gegentore nicht gefallen. Dass wir in unseren ersten drei Test kein Tor schlucken mussten, ist natürlich etwas Positives." Das Tor der Duisburger hütete in Halbzeit eins Neuzugang Robin Offhaus, der vom VfB Speldorf gekommen war. In Halbzeit zwei stand mit Philipp Gutkowski die etatmäßige Nummer eins der Vorsaison zwischen den Pfosten.

Wie auch alle anderen Teams der Oberliga und im Amateurbereich stehen die Homberger natürlich noch am Anfang ihres Vorbereitungsweges, der mit dem ersten Spieltag auswärts gegen den TV Jahn Hiesfeld (12.08.) enden wird. Die bisherigen Gegner spielten immer mindestens eine Klasse tiefer. Janßen sieht sein Team jedoch bisher voll im Soll: "Natürlich haben die bisherigen Gegner nicht den sportlichen Anspruch widergespiegelt, den die Oberliga besitzt. Erkenschwick war bisher das laufstärkste Team und wurde super gecoacht", lobte er seinen Gegenüber Rene Lewejohann, Trainer der Spvgg Erkenschwick.

Den Kurs der Vorsaison möchte Janßen auch in der Spielzeit 18/19 beibehalten: "Viele werden mir das wieder nicht abkaufen, aber ich sage erneut: Wir wissen, was wir erwarten können und was wir für Ziele haben. Der VfB Homberg ist ein guter Oberligist und gehört in diese Liga", betont er. An der Rheindeichstraße werden nach dem guten dritten Platz der Vorsaison jedoch erneut Stimmen laut, die die Regionalliga fordern.

Dieser Illusion will sich der 48-Jährige jedoch nicht hingeben: "Platz drei nochmal zu erreichen wird schwierig, denn: Fischeln ist als Dritter der Saison 16/17 nun abgestiegen und bei den WMs flogen auch reihenweise Weltmeister raus." Auf der Rechnung für einen der oberen fünf Plätze in der Oberliga-Niederrhein sollte man die Duisburger jedoch haben.

Autor: Philip Ronden

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