Sterkrade-Nord

28-Tore-Mann hat über seine Zukunft entschieden

Krystian Wozniak
20. Juni 2018, 16:04 Uhr

Foto: Biene Hagel

Das Tauziehen ist beendet: Oguzhan Cuhaci, 28-Tore-Mann der Spielvereinigung Sterkrade-Nord, hat über seine Zukunft entschieden.

In 32 Landesliga-Spielen erzielte Cuhachi in der abgelaufenen Saison satte 28 Buden. Die Schlange der Interessenten an dem Sterkrade-Stürmer war natürlich sehr lang. Einige Oberligisten waren an den Diensten des 28-Jährigen interessiert. Unter anderem wollten der FSV Duisburg und 1. FC Bocholt Cuhachi für sich gewinnen.

Doch nichts da: Der Landesliga-Torjäger bleibt dem Oberhausener Klub Sterkrade-Nord treu. "Ich habe keine Lust mehr mit anderen Klubs zu sprechen und zu verhandeln. Ich werde mindestens noch ein Jahr in Sterkrade bleiben und hoffe, dass wir nächstes Jahr oben mitspielen können", betont Cuhaci gegenüber RevierSport. Noch im April hatte Cuhachi Wechselgedanken gehegt - gleichzeitig den Nordern aber immer große Hoffnung auf einen Verbleib an der Lütticher Straße gemacht. "Ich weiß, was ich an der Mannschaft und Trainer Markus Kowalczyk habe. Wenn ich wechsle, dann nur zu einem seriösen, ambitionierten Oberligisten. Ich renne nicht bei jedem Angebot weg, denn ich weiß zu schätzen, was ich an Sterkrade habe", sagte Cuhaci im Gespräch mit unserer Redaktion.

Auch wenn er mit der Oberliga liebäugelte, ist der Ex-Homberger glücklich, dass das Wechseltheater nun ein Ende hat. "Es macht mich unheimlich stolz, wenn ich höre, dass sich die Mannschaftskollegen und Trainer über meinen Verbleib freuen. Ich habe mir hier etwas aufgebaut und diese Wertschätzung ist schön. Es war mal interessant sich mit anderen Vereinen auseinanderzusetzen. Jetzt weiß man seinen aktuellen Klub noch mehr zu schätzen", erklärt Cuhaci.

Interessant: Cuhachi hat in seiner Vita bereits 124 Oberligaspiele (acht Tore, neun Vorlagen) stehen. Doch in der Vergangenheit wurde er in der Oberliga als Linksverteidiger oder auf der Sechser-Position eingesetzt. Seit dem 1. Juli spielt er unter Trainer Kowalczyk im Angriff - mit Erfolg.

Autor: Krystian Wozniak

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