Nächste Ausfahrt Regensburg?

21.01.2015

Filip Trojan

Nächste Ausfahrt Regensburg?

Beinahe könnte man den Tschechen als Kind des Ruhrgebiets bezeichnen, lief er doch für Schalke, Bochum und den MSV Duisburg auf. Zuletzt war Trojan vereinslos.

Ende Juni endete das Engagement des 31-Jährigen bei Dynamo Dresden, seitdem befindet sich [person=598]Trojan[/person] auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Dabei könnte ihn sein Weg nun nach Regensburg führen. Denn beim dortigen SSV Jahn, aktuell abgeschlagen Tabellenletzter der 3. Liga, ist Trojan laut Berichten der "Mittelbayrischen Zeitung" derzeit im Probetraining.

Durchbruch auf Schalke bleibt aus

Einst galt der Flügelflitzer bei Schalke 04, wohin er 1999 als 16-jähriger Nachwuchsspieler wechselte, als großes Talent. Der Durchbruch gelang Trojan auf Schalke allerdings nicht, zumeist lief er in der Reservemannschaft in der damaligen Oberliga Westfalen auf. Dazu kommen elf Bundesligaeinsätze und fünf Partien im UEFA-Cup, ehe Trojan 2004 das königsblaue Trikot gegen das des VfL Bochum eintauschte. Hier wusste er in drei Jahren als Stammspieler überwiegend zu überzeugen.

Dennoch wechselte Trojan 2007 zum FC St. Pauli, 2009 dann zum FSV Mainz 05 - eine Reise durch Fußball-Deutschland begann, die ihn in der Spielzeit 2010/11 nochmals ins Ruhrgebiet führte. Beim MSV Duisburg war er unumstrittener Stammspieler in der 2. Bundesliga, wusste zudem im DFB-Pokal, wo dem MSV der sensationelle Einzug ins Finale gelang, zu überzeugen. Im Endspiel selber gab es für Trojan allerdings ein schmerzhaftes Wiedersehen mit dem FC Schalke 04. Mit 0:5 ging der MSV gegen die Knappen unter..

Wandervogel auf dem Weg nach Regensburg?

Trojan zog weiter, diesmal nach Dresden. Es folgten drei Spielzeiten bei Dynamo. Während der ersten beiden Jahre war der Linksfuß Stammkraft bei den Sachsen, in der letzten Spielzeit spielte er dann nur noch eine Nebenrolle (7 Einsätze).

Wenn Trojan den Ehrgeiz hat, es seinen Kritikern zu zeigen, dann wäre Regensburg wohl der richtige Schritt. Beim Tabellenletzten könnte der Tscheche nur gewinnen, der Nicht-Abstieg käme einem Wunder gleich. Und wer weiß, ob er mit seiner Erfahrung aus 61 Bundesligaspielen und 168 Zweitligabegegnungen (16 Treffer) nicht seinen Teil dazu beitragen könnte?

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