03.03.2012

FC 96 Recklinghausen

Die Reanimation beginnt

Der FC 96 Recklinghausen steckt in einer riesigen Krise. Eine Hiobsbotschaft jagt die nächste und der Verein setzt nun alles daran, wieder aufzustehen.

Für den Landesligisten ist die derzeitige Situation wohl die härteste, die der Verein bisher erlebt hat. Nicht nur, dass der Klub auf dem vorletzten Platz in der Landesliga steht und sich somit mitten im Abstiegskampf befindet. Dazu mussten die Grün-Gelben auch noch Insolvenz anmelden und Trainer Markus Kardolsky warf vor einigen Wochen das Handtuch.

Dem Verein aus dieser Misere raus helfen soll nun der neue Trainer Kai Moczyk, der schon einmal als Co-Trainer des FC 96 Recklinghausen tätig war und sich jetzt einer großen Herausforderung stellt. "Für mich ist es keine Aufgabe der Rettung, denn uns aus dieser Situation zu retten, ist kaum möglich. Unsere Aufgabe wird es sein, zu versuchen jeden Sonntag zu spielen und unser Bestmögliches zu geben. Wohin die Reise am Ende geht, das wird sich dann zeigen."

Jeden Sonntag aufzulaufen wird jedoch eine schwierige Aufgabe, denn mit dem alten Trainer haben auch einige Spieler das Team verlassen und Moczyk kann nur auf einen Kader von 16 Mann bauen. "Wir werden auf die zweite Mannschaft und auch auf die A-Jugend zurückgreifen müssen, wenn Not am Mann ist. Aber die Spieler, die geblieben sind, wollen das durchziehen und werden alles geben, um dem Verein zu unterstützen."

Die nächsten Monate werden für den FC 96 sehr hart, denn die Entwicklung des Insolvenzverfahrens wird auch die zukünftige Richtung des Vereins bestimmen. "Mir liegt der Verein sehr am Herzen und ich werde mein Möglichstes geben, um ihm zu helfen", beteuert Moczyk.

Autor: Karina Goncalves

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