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Ex-Straelen-Spieler
Umworbener Japaner spricht von einem "historischen Sieg"

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Ex-Straelen-Spieler: Umworbener Japaner spricht von einem "historischen Sieg"
Foto: Thorsten Tillmann

Das Spiel Deutschland gegen Japan verfolgten natürlich auch viele in der Bundesrepublik lebende Japaner. Auch Kaito Mizuta. Ein ehemaliger Spieler des SV Straelen.

Deutschland hat das WM-Auftaktspiel gegen Japan trotz einer 1:0-Halbzeitführung noch mit 1:2 verloren. Große Enttäuschung auf der deutschen, große Freude auf der japanischen Seite.

So auch bei Kaito Mizuta. Der Flügelflitzer steht seit Juli 2021 beim FSV Mainz 05 II unter Vertrag. Zuvor spielte er zwei Jahre - 63 Spiele, 17 Tore, 15 Vorlagen - für den SV Straelen.

RevierSport erreichte Mizuta am Mittwochabend. "Ich habe das Spiel mit meinen Mainzer Mannschaftskollegen verfolgt. Und natürlich habe ich mich gefreut", erzählt Mizuta.

Der 22-Jährige sagt weiter: "Japan hat in der zweiten Halbzeit das Mittelfeld bestimmt und das System auf ein gefühltes 3-6-1 gewechselt. Das war eine großartige Entscheidung des Trainers. Klar, wir hatten auch Glück, dass Deutschland die vielen Chancen nicht genutzt hat. Aber auch das gehört zum Fußball dazu. Ich freue mich riesig."

Was bedeutet dieser Erfolg eigentlich für Japan? "Für Japan und seine Fußballfans war das ein ganz besonderer Abend. Gegen Deutschland zu gewinnen, ist Wahnsinn. Es war ein historischer Sieg", antwortet Mizuta.

In Deutschland wurde vor dem Japan-Spiel viel weniger über den Gegner, als viel mehr über die One-Love-Binde gesprochen. In Japan sieht das anders aus, wie Mizuta verrät: "In Japan wissen viele Fans gar nicht, wie viele Menschen bei den WM-Arbeiten in Katar ums Leben gekommen sind. Wir freuen uns auf einen erfolgreichen Fußball in Katar. Ich hoffe, dass am Ende Japan und Deutschland weiterkommen."

Kaito Mizuta: Nach der laufenden Saison soll es in den Profifußball gehen

Weiterkommen, das will auch Mizuta in seiner Karriere. Aktuell spielt er mit dem FSV Mainz 05 II in der Regionalliga Südwest eine starke Saison. Nach 16 Einsätzen stehen beim Flügelflitzer sieben Tore und acht Vorlagen zu Buche. In der vergangenen Spielzeit bestritt er 35 Partien, schoss acht Tore und legte sieben weitere Buden auf. Zahlen, die nicht nur die Mainzer Verantwortlichen - Mizuta trainierte schon einige Mal bei den FSV-Bundesligaprofis mit - beeindrucken.

Nach RevierSport-Informationen sind mehrere Drittligisten heiß auf die Dienste des pfeilschnellen und torgefährlichen Mizuta. Sein Vertrag läuft im Sommer in Mainz schließlich aus.

Mizuta zu seiner Zukunft: "Die aktuelle Saison läuft in Mainz sehr gut für mich. Ich weiß noch nicht, wie es im Sommer weitergehen wird. Fest steht für mich nur, dass ich den nächsten Schritt machen und einen Profivertrag unterschreiben will. Ob das in Mainz oder bei einem anderen Klub der ersten drei deutschen Ligen, oder im Ausland sein wird, werden wir dann sehen. Darum kümmert sich mein Berater Roland Braun."

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