Halle DO

Mit Kevin Großkreutz in die Körnig-Halle?

Max Daum
05. Januar 2019, 18:14 Uhr

Foto: RS

Nach zwei überraschenden Niederlagen in der Zwischenrunde der Dortmunder Hallenstadtmeisterschaft musste der TuS Eichlinghofen vorzeitig die Segel streichen.

Dabei hatte es am ersten Tag der Zwischenrunde noch ganz anders ausgesehen: In der Halle Renninghausen schlug der TuS sogar den Oberligisten FC Brünninghausen sensationell mit 3:1 und ging mit viel Selbstbewusstsein in den zweiten Tag. Das verflog nach der Niederlage gegen Türkspor Dortmund (1:2) im Eröffnungsspiel jedoch schnell. 


Spätestens nach dem 0:3 gegen RW Barop war klar, dass die Endrunde ohne den Bezirksligisten stattfinden muss. „Wir haben uns etwas anderes vorgenommen. Der Bruch kam im ersten Spiel, als wir das 2:0 hätten machen müssen. Das war kein guter Tag für uns“, betonte TuS-Trainer Marc Risse nach dem zweiten Spiel.

Besonders bitter dürfte das Ausscheiden die Fans treffen, die in den vergangenen Jahren immer wieder zahlreich und lautstark in der Helmut-Körnig-Halle erschienen waren. „Wir sind eine Institution in der Endrunde. Es ist auch für den Verein immer ein Highlight“, gestand der Trainer weiter und fügte an: „Es tut uns leid, aber man muss auch sagen, die anderen Mannschaften haben es verdient.“

Selbst Ex-Nationalspieler Kevin Großkreutz, der Sympathien für die Eichlinghofener besitzt, versprach seine Unterstützung in der Endrunde (11.1/12.1).



Trotz des bitteren Ausscheidens will man auch am kommenden Wochenende in der Helmut-Körnig-Halle anwesend sein. „Dann müssen wir halt als Zuschauer dabei sein“, versprach Risse gegenüber RevierSport. Ob Kevin Großkreutz dann auch mit von der Partie sein wird, wird sich zeigen.

Autor: Maximilian Daum

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