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3:1 gegen RWO
Aachen-Fans feiern Mannschaft – Hohl ist "sehr zufrieden"

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Foto: Micha Korb.
Foto: Micha Korb

Regionalligist Alemannia Aachen gehört zu den Teams der Stunde. Einen weiteren Beweis lieferte das 3:1 gegen Rot-Weiß Oberhausen.

Beim Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen wollte Alemannia Aachen den persönlichen "Angstgegner" bezwingen. Vor dem Aufeinandertreffen am Samstagnachmittag hatte die Mannschaft von Interimstrainer Helge Hohl viermal in Folge gegen die Kleeblätter verloren.

Nach dem Abpfiff war klar, dass diese Serie am Tivoli gerissen ist. Aachen zeigte eine starke Leistung und besiegte RWO vor 10.900 Fans verdient mit 3:1 (2:1).

Die Hausherren verteidigten durch den Dreier die Statistik als beste Heimmannschaft der Liga. Der engagierte und mutige Auftritt wurde von den Zuschauern am Tivoli gewürdigt – anschließend gab es gemeinsame Feierlichkeiten auf dem Rasen und die Aachen-Anhänger jubelten mit ihrer Mannschaft, die zum neunten Mal in Serie in Pflichtspielen ungeschlagen blieb.

Bereits vor dem Spiel sorgte die Werner-Fuchs-Tribüne mit einer Riesen-Choreo - "Unsere Stadt, unsere Liebe, unser Verein" – für eine besondere Atmosphäre. Ex-Wuppertal-Coach und Sporttotal-Experte Björn Mehnert lobte das Aachener Fanlager: "Das ist einfach phänomenal, sensationell!"

Nach dem Seitenwechsel sind wir gut rausgekommen und haben nach dem 3:1 nicht mehr viel zugelassen. Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung und den drei Punkten.

Helge Hohl.

Mit 32 Punkten rangieren die Kaiserstädter jetzt auf Platz drei. Coach Hohl freute sich über den siebten Heimsieg in dieser Saison: "Wir wollten von Beginn an Druck machen – das haben wir geschafft. Das ist auch immer gefährlich am Tivoli, weil man von den Fans sehr gepusht wird. Da muss man aufpassen, nicht zu überdrehen. In den ersten 20 Minuten waren wir sehr gut im Spiel. Danach sind wir etwas zu tief gefallen und haben unnötige Standardsituationen zugelassen. Nach dem Seitenwechsel sind wir gut rausgekommen und haben nach dem 3:1 nicht mehr viel zugelassen. Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung und den drei Punkten", lobte der Interimstrainer.

Für Alemannia Aachen steht in diesem Jahr nur noch eine Liga-Partie auf dem Programm – aber die hat es in sich. Am nächsten Samstag (03. Dezember, 14 Uhr) ist die Hohl-Elf zu Gast im Derby beim 1. FC Düren. Im Hinspiel trennten sich beide Teams vor 11.600 Fans 2:2-Unentschieden. Nach der Winterpause geht es für Aachen dann am 27. Januar 2023 (Freitagabend, 19.30 Uhr) mit einem Flutlichtheimspiel gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf weiter.

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