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Nach Verletzung
Ex-Duisburger mit Traumstart in der Regionalliga

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Foto: Tillmann

Andreas Wiegel ist in seiner Karriere schon viel herumgekommen. Im Sommer war er kurz vereinslos, ehe er beim BFC Dynamo anheuerte. Dort feierte er nun einen Start nach Maß.

Es dauerte rund dreieinhalb Monate, ehe Andreas Wiegel nach dem Ende seiner Zeit beim belgischen Zweitligisten Waasland-Beveren überhaupt einen neuen Verein gefunden hatte. Mitte Oktober zog es ihn schließlich zum Nordost-Regionalligisten BFC Dynamo in die deutsche Bundeshauptstadt. Dort bekam der Rechtsverteidiger gleich das Vertrauen, stand bei erster Gelegenheit über die volle Distanz auf dem Platz. Das Spiel gegen Carl-Zeiss Jena ging jedoch mit 0:2 verloren.

Kurz darauf folgte der erste, wenn auch kurze Rückschlag. Mit einer Bauchmuskelzerrung war er zwei Spieltage lang außer Gefecht, ehe er beim 5:2-Sieg gegen Union Fürstenwalde Anfang November sein Comeback gab. Wiegel bekam eine Halbzeit im rechten Mittelfeld, ehe er rund zweieinhalb Wochen später wieder auf seiner angestammten Rechtsverteidigerposition ran durfte.

Es ging im Spitzenspiel zwischen dem Tabellenführer BFC und der Fünftplatzierten VSG Altglienicke um einiges. Die Berliner erwischten allerdings den besseren Start und gingen eben durch Wiegels ersten Saisontreffer in Führung (38.). Michael Blum, der von Januar bis Juni 2018 auch mal beim Wuppertaler SV unter Vertrag stand, verdoppelte den Vorsprung nach 51 Minuten. Obwohl Alexander Siebeck kurz vor Schluss noch Gelb-Rot sah, brachte der BFC den Vorsprung schließlich über die Zeit. Damit thronen die Berliner weiterhin auf Platz eins, gefolgt vom Berliner AK, der einen Punkt hintendran liegt.

Wiegel stammt aus der Jugend des FC Schalke 04

Für Wiegel war es gleichzeitig das erste Tor für seinen neuen Arbeitgeber. Der BFC Dynamo ist für ihn bereits die sechste Station im Herrenbereich. Im Ruhrgebiet ist Wiegel vor allem durch seine Zeit beim FC Schalke 04 und beim MSV Duisburg bekannt. Der mittlerweile 30-Jährige durchlief die Knappenschmiede und bekam sogar mal 25 Minuten bei der ersten Mannschaft. Kurioserweise erzielte er da gleich sein erstes Tor. Es war der 3:0-Endstand im Europa-League-Gruppenspiel gegen Maccabi Haifa. Die Vorlage gab damals übrigens ein gewisser Alexander Langlitz, der aktuell bei Preußen Münster spielt.

Im Sommer 2012 verließ er die Knappen jedoch und heuerte, nach Stationen bei Erzgebirge Aue und Rot-Weiss Erfurt, beim MSV Duisburg an. Vier Jahre trug er das Trikot der Zebras, absolvierte insgesamt 82 Spiele. Dabei traf er fünfmal und gab neun Vorlagen. Im Sommer 2019 wechselte er schließlich nach Belgien, wo er zwei Jahre lang blieb. Nun läuft er also für den BFC Dynamo in der Regionalliga Nordost auf. Sein Vertrag läuft bis zum 30.06.2022. Nach RevierSport-Informationen besitzt er eine Ausstiegsklausel für die kommende Winter-Transferperiode.

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Lokutus 2021-11-29 14:19:48 Uhr
also mit anderen Worten: Er will wieder weg !

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