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Trainer trotz Punkt in Düsseldorf unzufrieden

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Foto: Robert Gertzen

Zum Auftakt der Regionalliga West schaffte Aufsteiger SV Lippstadt 08 mit einem 0:0 bei Fortuna Düsseldorf II direkt den ersten Punktgewinn.

Dennoch war Sven Köhler damit gar nicht zufrieden. „Das sind zwei verschenkte Punkte. Wir waren das klar bessere Team. Genau deshalb ärgere ich mich mehr, als dass ich mich über den Zähler freuen kann“, konnte der 21 Jahre alte Ex-Schalker dem Saisonstart nur wenig Positives abgewinnen. „Klar ist das meine Meinung unmittelbar nach dem Spiel. Aber so werde ich auch in zwei Tagen noch denken. Wir hatten mehrfach das 1:0 auf dem Fuß, aber die Nervosität im ersten Regionalliga-Spiel hat für viele von uns sicher den Ausschlag gegeben“, blickte Köhler direkt positiv nach vorne: „In ein paar Wochen sind wir vorne wieder so eiskalt, wie wir das schon in unserer Aufstiegssaison waren.“

Dabei steht für den 1,85 Meter großen, defensiven Mittelfeldspieler das Saisonziel schon lange fest. „Wir können nur den Klassenerhalt als Ziel haben. Andere haben einen zehn Mal so hohen Etat wie wir. Aber wir wollen Spaß haben und 34 gute Spiele abliefern, um uns eventuell sogar für höhere Aufgaben zu empfehlen“, so Köhler abschließend. Damit hat seine Truppe in Düsseldorf sofort begonnen.

Auch Daniel Berlinski war zufrieden: „Daher, dass es das erste Regionalliga-Spiel war, kann ich nicht meckern. Oftmals ist ausgerechnet der letzte Ball nicht mehr so richtig gekommen. Mit den Chancen hätten wir eigentlich zwei bis drei Spiele füllen können“, fasste der Aufstiegstrainer die 90 Minuten treffend zusammen. „Klar hatten beide Teams ihre Möglichkeiten, aber wir hatten die etwas größeren“, trauerte auch Berlinski insgeheim dem liegengelassenen Sieg hinterher. „Wir müssen an der Chancenverwertung arbeiten, dann wird das schon“, blickte der Trainer positiv gestimmt auf die nächsten Wochen.

Auch Fortunas Neu-Trainer Nico Michaty schnaufte durch. „Mit der Leistung bin ich schon zufrieden. Immerhin hatten wir nur 13 Feldspieler zur Verfügung. Am Ende fehlten uns etwas die Kräfte“, hofft Michaty auf Besserung in den nächsten Wochen. Der Ex-Bochumer kennt die Liga wie seine Westentasche. „Die Einstellung und die Laufbereitschaft waren gut. Besonders toll fand ich aber die 1.500 Zuschauer, die uns hier für eine Zweitvertretung eindrucksvoll motiviert haben“, gab es das Sonderlob vom Trainer an die treuen Anhänger.

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