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TVD Velbert
Kapitän über Aufstiegskampf, seine Zukunft und seinen RWE-Job

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TVD Velbert: Kapitän über Aufstiegskampf, seine Zukunft und seinen RWE-Job
Foto: Oliver Müller

Der TVD Velbert spielt eine starke Rolle in der Oberliga Niederrhein. Ein Grund sich natürlich auch die ehemaligen Profis im Kader. So wie Kapitän Timo Brauer.

Seit sieben Begegnungen ist der TVD Velbert in der Oberliga Niederrhein ungeschlagen - sechs Siege, ein Remis - und liegt sieben Zähler hinter Platz eins zurück.

Timo Brauer, der Kapitän der TVD Velbert, ist mit der Ausgangslage nach 17 Spielen zufrieden - mehr aber auch nicht, wie er gegenüber RevierSport betont: "Natürlich kann der Verein zufrieden sein. Nach 17 Spielen war TVD Velbert noch nie in der Vereinsgeschichte bei 33 Punkten. Aber wir wissen auch, dass wir einen guten Kader haben und noch mehr drin gewesen wäre. Es macht jetzt aber auch keinen Sinn nach hinten zu schauen. Wir wollen die restlichen drei Spiele gewinnen, uns dann in die Winterpause verabschieden und dann neu angreifen."

Attacke auf Platz eins? "Nein, das ist nicht unser Ziel. Aber klar ist doch, dass wir versuchen jedes Spiel zu gewinnen. Dafür sind wir doch Fußballer. Was am Ende dabei herauskommen wird, werden wir dann sehen", antwortet Brauer.

Brauer, der in dieser Saison noch keine einzige Minute verpasste und in 17 Partien alle 1530 Spielminuten absolvierte, ist einmal mehr Kapitän einer Mannschaft. Nach Rot-Weiss Essen, SV Grödig, Hamburger SV II und Sportfreunde Lotte ist das Kapitänsamt in Velbert das Fünfte in seiner Karriere.

"Ich bin ein Typ, der gerne Verantwortung hat und Leuten gerne hilft, besser zu werden. Wenn der Einzelne besser wird, dann hat das auch immer einen Mehrwert für das Team. Und ich bin da gerne derjenige, der vorangeht - im Sport und Beruf", sagt Brauer.

Apropos Beruf: Hier ist er seit dem vergangenen Sommer für seinen Herzensverein Rot-Weiss Essen unterwegs - im Marketing und Vertrieb. Brauer: "Der Job macht schon sehr viel Spaß. Ich bin für RWE bei Sponsoren vor Ort, versuche neue ins Boot zu holen und arbeite auch an Strategien, wo wir uns noch verbessern können. Der Job füllt mich vollends aus und ich gehe jeden Tag sehr gerne zur Arbeit. Es passt einfach aktuell alles."

Wenn gegen 16.30, 17 Uhr an der Hafenstraße Feierabend ist, dann geht es für Brauer dreimal die Woche Richtung Velbert. "Man merkt schon den Unterschied, wenn man drei- oder fünfmal die Woche trainiert. Aber wir sind trotzdem alle topfit", sagt Brauer.

Am 30. Mai 2023 wird der Bergeborbecker Junge, der mittlerweile mit seiner Freundin in Haltern lebt, 33 Jahre alt. Wie lange will er denn seine fußballerische Laufbahn noch fortsetzen? "Meine Karriere habe ich im vergangenen Sommer beendet. Denn professionell spiele ich ja keinen Fußball mehr. Aber ich liebe den Sport und will, kann es nicht sein lassen. Wie lange noch? Das weiß ich selbst nicht. Da gibt es keine Deadline. Aktuell macht es viel Spaß und das soll noch lange so bleiben", antwortet Brauer.

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