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Kleve - Herne 1:2
Der Matchwinner heißt Lewejohann

NRW-Liga: Herne stoppt den Negativtrend

Die Westfalia hat ihren Negativtrend gestoppt. Mit 2:1 (1:0) setzten sich die Herner beim finanziell angeschlagenen 1. FC Kleve am Samstag durch.

„Noch vor dem Match habe ich meinen Kollegen Georg Kreß gefragt, ob sie auch ihren Rasenmäher verkaufen mussten“, war SCW-Trainer Klaus Täuber gut gelaunt. „Die Grashalme waren dort bestimmt neun Zentimeter hoch. Aber er hat mir den Spruch nicht übel genommen.“

Dafür aber das Ergebnis, denn die Hausherren hätten aufgrund der starken Schlussphase auch noch den Ausgleich markieren können. „Am Ende war es ein verdienter Sieg für uns, denn wir waren im ersten Durchgang klar besser“, ließ Täuber am Resultat keine Zweifel aufkommen.

1. FC Kleve: Holewa - Beckert, Klemt (46. Versteegen), Braun, Sendag - Akpinar, Klimczok, Forster (80. Galster), Kremer - Sowislo, Koep. Westfalia Herne: Kurz - Khimiri, Westphal, Eisen, Krug - Erzen, Kilian, Urban (90.+3 Pachutzki), Sazoglu - Freyni (87. Dede) - Lewejohann (90. Jubt). SR: Winter (Dortmund). Tore: 0:1 Lewejohann (42.), 0:2 Urban (50.), 1:2 Klimczok (67.). Zuschauer: 300.

In der Tat bestimmten die Gäste das Geschehen, allerdings war ihre Chancenauswertung mangelhaft. „In den ersten Wochen der Saison hatten wir das Glück, aus jeder Möglichkeit einen Treffer zu erzielen“, erinnert sich Täuber. „Jetzt benötigen wir vier, fünf Chancen, um einmal zu treffen.“ Eine der zahlreichen Möglichkeiten verwertete Goalgetter René Lewejohann. Nach einer Ecke von Sebastian Freyni bewies der ehemalige Schalker seinen Killerinstinkt und schob zum 1:0 ein (42.).

Direkt nach dem Seitenwechsel avancierte Lewejohann endgültig zum Matchwinner, indem er das 2:0 nach einem schönen Doppelpass mit Michael Erzen einleitete. Das Leder landete bei Mirko Urban - 2:0 (50.). Erst jetzt wachten die Klever auf und erhöhten den Druck. Hernes Norman Seidel wollte eine Abwehrsituation klären, traf den Ball aber nicht richtig und bereitete damit das 1:2 durch Marek Klimczok mit einer Bogenlampe vor. „Danach war bei uns wieder die Verunsicherung zu spüren“, merkte Täuber an, doch das Abwehrbollwerk hielt den Angriffsbemühungen der Hausherren stand: „Es war auch mal wieder an der Zeit, dass wir gewinnen.“

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