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MSV: Veränderungen
"Wissen, wie wir mit Druck umgehen"

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MSV: Baljak sieht Veränderungen

Als Srdjan Baljak beim torlosen Remis in Köln kurz vor Schluss frei vor Keeper Timo Horn auftauchte, hatten die MSV-Fans bereits den Torschrei auf den Lippen.

Doch der Stürmer zeigte Nerven, der Keeper hielt. „Den Ball hätte ich besser schießen müssen“, gesteht die „Torglatze“ offen ein. So ist die Szene aber symptomatisch für das Kellerkind Duisburg, dass regelmäßig beste Chancen verballert.

Gerade einmal neun Treffer stehen nach 13 Spielen zu Buche. Eine haarsträubende Bilanz. Damit stellen die Zebras zusammen mit dem Revier-Nachbarn VfL Bochum den harmlosesten Angriff der Liga. „Leider fehlen uns allen die Erfolgserlebnisse“, sagt Baljak.

"Das Remis hat uns einen Schub gegeben" Der 33-Jährige ist sich aber sicher, dass die laue Sturmabteilung wieder wirbeln wird. Zwar haben die Anhänger auch nach den guten Auftritten gegen Hertha BSC, in Kaiserslautern, Cottbus oder Sandhausen mit einem Aufwärtstrend gerechnet und wurden enttäuscht, doch der Punkt in der Domstadt ist für Baljak nun eine Initialzündung gewesen. „Wir haben uns beim FC in Unterzahl teuer verkauft und sind endlich nicht mehr Letzter. Das hat uns einen Schub gegeben.“

Der ist auch dringend von Nöten, damit der Klub, der nach dem Rücktritt von Vereins-Chef Andreas Rüttgers noch mehr ins Trudeln gerät, zumindest auf der sportlichen Ebene mal durchpusten kann.

"Baki" gibt nicht auf Deshalb soll am Sonntag gegen Erzgebirge Aue der erste Heim-Dreier gelandet werden. „Wir wissen, wie wichtig der Sieg für den gesamten MSV ist“, schiebt Baljak ein. Im Gegensatz zu den Vorwochen hat er im Training eine Veränderung bei den Zebras wahrgenommen. „Wir wissen jetzt, wie wir mit diesem Druck umgehen müssen. Wenn wir das erste Tor schießen, werden wir auch den Sieg einfahren.“

Ob Baljak in der Startelf stehen wird, oder ob Maurice Exslager den Vorzug erhält, steht noch nicht fest. Baljak: „Der Trainer hat mich nach meinem schlechten Auftritt gegen Frankfurt in Köln rausgenommen. Doch ich werde nicht aufgeben und bin mir sicher, dass unser Knoten platzen wird.“ Am besten schon gegen Aue...

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