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Reis moniert
VfL Bochum lässt wieder zu viele Großchancen liegen

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VfL Bochum, Thomas Reis, VfL Bochum, Thomas Reis
Foto: firo

Das 2:2 (1:2) zwischen dem VfL Bochum und dem 1. FC Köln brachte jedem einen Punkt, aber nicht nur glückliche Gesichter. VfL-Trainer Thomas Reis wollte mehr.

Am Ende war Steffen Baumgart mit dem 2:2 zwischen dem VfL Bochum und dem 1. FC Köln zufriedener als Thomas Reis. Der Trainer der Gastgeber müsse das Ergebnis mit Blick auf den Spielverlauf zwar so hinnehmen, hatte sich jedoch mehr erhofft. "In der ersten Halbzeit haben wir zu viele gute Gelegenheiten liegengelassen", monierte er.

So hatten Milos Pantovic (6.), Gerrit Holtmann (17.) und Jürgen Locadia (34., 40.) aussichtsreiche Gelegenheiten vergeben. In Durchgang zwei setzten etwa Eduard Löwen (52.) und Sebastian Polter (65.) den Ball wenigen Metern über das Tor. Nach 90 Minuten standen aus VfL-Sicht 17:8 Torschüsse, aber eben doch nur dieser eine Punkt.

Köln zweimal eiskalt, Bochum kommt zurück

Der kam vor allem zustande, weil die Kölner in einem abwechslungsreichen Fußballspiel gerade vor der Pause den Gegenentwurf zum Bochumer Chancenwucher lieferten. Nachdem der VfL mit einem starken Konter über Jürgen Locadia durch Gerrit Holtmann in Führung gegangen war, hatten Timo Hübers nach einer Ecke (36.) und Anthony Modeste (45.) mit zwei Angriffen die 2:1-Pausenführung besorgt.


Die Bochumer ließen sich von dem bitteren Rückstand jedoch nicht entmutigen und drängten in Durchgang zwei direkt wieder auf den Ausgleich. Den erzielte schließlich Takuma Asano mit seinem ersten VfL-Pflichtspieltor. „Das Tor tut Taku sicher gut, ich freue mich für ihn“, sagte Reis mit Blick auf den quirligen Japaner. Asano hatte das Ende der Hinrunde in Quarantäne verpasst und nun seine erste direkte Torbeteiligung seit dem neunten Spieltag beigesteuert.

VfL Bochum testet in der Länderspielpause

Nun steht für die Bundesligisten erst einmal die Länderspielpause an. In der wird der VfL Bochum am Donnerstag (27. Januar, 14 Uhr) ein Testspiel gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf bestreiten. „Da die mentale Belastung zuletzt sehr hoch war, werden die Jungs danach erst einmal ein paar freie Tage bekommen“, verriet Reis.

Doch auch das Training wird naturgemäß nicht zu kurz kommen. „Wir wollen uns in beide Richtungen weiter verbessern“, erklärte der Trainer des VfL Bochum weiter. Das Spiel gegen die Kölner dürfte ihm dafür genügend Ansatzpunkte geliefert haben.

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