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Frankfurt und Hoffenheim mit Remis

VfL Bochum, VfL Bochum
Foto: firo

Am 29. Spieltag trennten sich Eintracht Frankfurt und die TSG Hoffenheim mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden.

Niko Kovac und Julian Nagelsmann umarmten sich herzlich nach dem Abpfiff. Die beiden Trainer waren nach dem 1:1 (0:0) zwischen Eintracht Frankfurt und 1899 Hoffenheim offensichtlich zufrieden, auch wenn der Punkt keinem der beide Teams im Kampf um die Champions-League-Qualifikation so richtig weiterhilft.

Bobic konnte mit Frankfurt zumindest die Attacke von 1899 erfolgreich abgewehren. Der Sprung auf Rang vier ist ist für die Hessen, die ihren sechsten Heimsieg in Serie verpassten, aber nur eine Momentaufnahme. Denn die Eintracht wird am Montagabend in der Tabelle definitiv entweder von Vizemeister RB Leipzig oder Bayer Leverkusen, bei einem Remis sogar von beiden verdrängt werden.

Der formstarke Luka Jovic (49.) brachte Frankfurt zunächst in Führung, Hoffenheims Serge Gnabry (56.) glich wenig später aus. "Uns hilft der Punkt auf jeden Fall, wir halten den Vorsprung auf Hoffenheim. Das ist eine Menge wert", sagte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic nach dem Abpfiff bei Sky.

Vor 50.500 Zuschauern in der Frankfurter WM-Arena hatten die Gastgeber den besseren Start erwischt. Sie waren körperlich und geistig häufig einen Schritt schneller als ihre Gegenspieler, der flinke Marius Wolf (4.) nutzte diesen Vorteil auf dem rechten Flügel zum ersten Vorstoß. Die nächste Gelegenheit bot sich dem seit Wochen starken Jovic (17.) per Kopf.

Während die Eintracht vor Spielfreude strotzte, taten sich die Hoffenheimer weiterhin schwer. Zwar besaß Florian Grillitsch (19.) eine Möglichkeit aus vielversprechender Position, ansonsten gelang dem Team von Nagelsmann aber kaum eine Offensivaktion. Zu allem Überfluss offenbarten die Kraichgauer, die auf ihren verletzten Kapitän und Abwehrchef Kevin Vogt verzichten mussten, Probleme mit den schnellen Gegenstößen der Frankfurter.

Als die Partie nach einer guten halben Stunde an Qualität zu verlieren drohte, wäre beinahe der glückliche Treffer für Hoffenheim gefallen. Ein Ball von Andrej Kramaric (37.), den SGE-Schlussmann Lukas Hradecky offenbar unterschätzt hatte, kullerte an den Innenpfosten. Kurz vor der Pause entschärfte auf der anderen Seite Oliver Baumann den Schuss von Marco Russ (42.) aus kürzester Distanz mit einer Weltklasse-Parade.

Furiose zweite Hälfte

Die Aktionen vor dem Seitenwechsel weckten Hoffnungen auf einen rasanten zweiten Durchgang - und die Teams gaben tatsächlich mit dem Wiederanpfiff Vollgas. Auf Frankfurter Seite wurde der Erfolg bringende Angriff erneut über die rechte Außenbahn aufgezogen, die Hereingabe von Wolf grätschte Jovic ins Tor. Nicht minder sehenswert war der Treffer von Gnabry, der aus spitzem Winkel traf.

Mit dem Spielstand wollte sich allerdings keine Mannschaft zufrieden geben. Intensität und Spannung nahmen fortan zu, phasenweise kämpften beide Teams mit offenem Visier. Der für Jovic eingewechselte Sebastien Haller besaß in dieser Phase die beste Gelegenheit und scheiterte mit seinem Kopfball (69.) an der Latte.

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