Die Verantwortlichen beim MSV Duisburg können schon vor dem Duell in Unterhaching auf eine rundum gelungene Hinrunde zurückblicken. Der Herbstmeistertitel ist sicher. Doch damit gehen die Zebras noch vorsichtig um.

3. Liga

Was die Herbstmeisterschaft dem MSV Duisburg bedeutet

Fabian Kleintges-Topoll
09. Dezember 2019, 06:00 Uhr

Foto: firo

Die Verantwortlichen beim MSV Duisburg können schon vor dem Duell in Unterhaching auf eine rundum gelungene Hinrunde zurückblicken. Der Herbstmeistertitel ist sicher. Doch damit gehen die Zebras noch vorsichtig um.

Als sich die runderneuerte Duisburger Mannschaft Ende Juni zum ersten Training getroffen hat, war die Skepsis vieler Anhänger riesengroß. Kann der MSV Duisburg wirklich wie vom Verein ausgegeben oben mitspielen und im Optimalfall direkt wieder aufsteigen? Der erste Teil der Frage kann nach aktuellem Stand mit Ja beantwortet werden. Natürlich gab es auch Rückschläge, wie das Niederrheinpokal-Aus in Velbert oder die Pleiten gegen Meppen und Chemnitz, doch nach dem 3:2-Sieg gegen Bayern II steht fest: Dem MSV ist die Herbstmeisterschaft nicht mehr zu nehmen – der Abstand auf Rang drei beträgt bereits fünf Punkte. Das Grundfundament ist damit gelegt.

Doch was bedeutet das für die Zugführer bei den Meiderichern? Sportdirektor Ivo Grlic sprach von der viel zitierten "schönen Momentaufnahme". Die Mannschaft habe ihr Potenzial Woche für Woche abgerufen und dabei mit schnellem Offensivfußball begeistert. Genau das wollen die Leute in Duisburg sehen. Die Fans spüren, dass sich jeder Einzelne für den MSV zerreißt. Mit dieser Einstellung könnte es schon bald zurück in die 2. Bundesliga gehen.


"Die Mannschaft ist gierig und hat es verstanden, was es bedeutet, für den MSV Fußball zu spielen. Das verkörpert sie auch außerhalb des Platzes", sagte Trainer Torsten Lieberknecht.

Lieberknechts Ideen gehen auf

Der 46-Jährige genießt bei den eigenen Anhängern ein hohes Standing. Sie trauten ihm den Neuaufbau zu. "Der Weg, den wir gegangen sind, war kein gewöhnlicher. Wir haben sehr viel immer wieder neu bewältigt." Das neuformierte junge Team hat Lieberknechts Ideen vom ersten Moment an verinnerlicht. 37 Punkte haben sich die Zebras erkämpft. "Größere Komplimente kann man als Trainer nicht bekommen", befand Lieberknecht.

Sollten am kommenden Sonntag in Unterhaching sowie am ersten Rückrundenspieltag in Großaspach, wo das Fußballjahr 2019 für den MSV endet, auch noch Punkte eingefahren werden, stünde zusätzlich auch noch die Wintermeisterschaft fest. "Wir wollen uns oben etablieren und den Abstand vergrößern", sagte auch Tim Albutat, der mit 27 Jahren fast schon zu den "alten Hasen" im jungen Kader des Drittligisten gehört.

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12.12.2019 - 12:02 - gidoru90

Weinkauf oder Wiedwald - Hauptsache Stürmer : D

Wie schon unter einem anderen Bericht geschrieben, Weinkauf ist für zwei Jahre ausgeliehen. Hier der Beweis, da du mir ja nicht glaubst: https://www.msv-duisburg.de/aktuelles/artikel/ausleihe-von-96-leo-weinkauf-fliegt-ins-msv-tor/ (s. Bildunterschrift)

Ich glaube diese Hinrunde hat sich Glück und Pech ziemlich gut ausgeglichen.
Glück hatten wir zum Beispiel gegen die Kickers aus Würzburg oder gegen Rostock - wo Wiedwald ... ähh Weinkauf; alias der Mann mit den vielen Fehlern - uns überragend im Spiel gehalten hat. Pech hatten wir u.a. gegen Halle und ganz am Anfang gegen Ingolstadt, wo wir unglücklich verloren haben. Dazu haben wir in der Hinrunde KEINEN Elfmeter bekommen und dafür zumindest einen äußerst fragwürdigen gegen uns bekommen (Bayern 2). Grade bei der offensiv stärksten Mannschaft (meiste Tore und meiste Alu-Treffer) schon irgendwie komisch, dass in 18 Spielen wirklich kein 11 Meter für uns dabei gewesen sein soll. Allgemein war ich so einige Male mit der Schirileistung unzufrieden, allerdings trage auch ich die weiß-blau-rosarote Brille in Zebrastreifenoptik. Nach meiner subjektiv objektiven Meinung haben wir da wirklich mehr gegen uns, als für uns gehabt. Aber so ist das nun einmal und ich bin froh, dass wir keine VAR in der dritten Liga haben.

Daher wünsche ich mir für die letzten beiden Spiele mindestens 4 Punkte (Hauptsache nicht in Haching verlieren) und gehe dann vollkommen zufrieden in die Winterpause.
Falls man sich nicht mehr liest, wünsche ich allen Lesern ein frohes uns besinnliches Weihnachtsfest!

10.12.2019 - 23:51 - lapofgods

Nein, das tut Alt Zebra nicht. Wozu auch? Er versteht den Quatsch ja schon beim Schreiben nicht, lesen würde ihn noch mehr irritieren.

"Achso schlecht ist noch wenn Wiedwald nicht über die Saison bei uns bleibt, denn dann haben wir keinen eingespielten Torwart."

Häää?

10.12.2019 - 21:38 - Kurt Jara

Liest du dir das eigentlich auch mal durch bevor du das los schickst Alt Zebra?

10.12.2019 - 19:57 - Alt Zebra

Das wir in dieser Saison unser Glück schon Überreitz haben muß jedem Außer dir Klar sein Ömmes.So und was schon lange nicht gut Läuft ist die Lange Verletzungs Liste und das wir es nicht schaffen über 90 Minuten Konstant zu Spielen(entweder verschlafen wir die 1 Halbzeit oder am Ende geht uns die Luft aus wie gegen Bayern.Gut ist die Mannschaftliche Geschlossenheit das wir jegliche Ausfälle gut Kompensieren können .Gut ist auch das Compper nicht mehr Spielt denn seit dem ist unser Abwehr von Spiel zu Spiel Stabieler geworden.Gembalis ist wen Gesund 3 Klassen besser wie Compper .Achso schlecht ist noch wenn Wiedwald nicht über die Saison bei uns bleibt, denn dann haben wir keinen eingespielten Torwart.

09.12.2019 - 08:55 - Ömmes V.

Schön und gut...aber kann das alte Zebra mal bitte kurz zusammenfassen was alles so gar nicht gut läuft und was man besser machen kann damit wir nicht doch noch in die Regionalliga absteigen. Das muss ja schliesslich alles Glück sein, bei nem Trainer der keine Ahnung hat und ner Abwehr die stets unstabil ist.