Bundesliga

TV-Gelder, DFL, DFB, Corona: 15 Klubs suchen gemeinsame Linie

08. November 2020, 09:54 Uhr
Foto: firo

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14 Bundesliga-Klubs und der Zweitligist Hamburger SV wollen sich bei den wichtigsten Fußball-Themen auf eine gemeinsame Linie verständigen.

Wie der kicker und die Bild am Sonntag übereinstimmend berichten, ist für Mittwoch auf Einladung von Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Eintracht Frankfurt ein Treffen in Frankfurt/Main geplant.

Bei den Diskussionen soll nach Informationen des Fachblattes der Verteilungsschlüssel der Fernsehgelder ab der Saison 2021/22 zentrales Thema sein. Nicht dabei sind demnach aus der Bundesliga der FSV Mainz 05, Arminia Bielefeld, der VfB Stuttgart und der FC Augsburg, die sich im Ringen um die Verteilung der TV-Gelder bereits positioniert hatten.

Im Kampf um die 1,1 Milliarden Euro jährlich hatten die kleineren Vereine zuletzt für eine stärkere Gleichverteilung plädiert und gingen damit auf Konfrontationskurs zu den großen Klubs.

Neben dem Umgang mit den Fernsehgeldern soll die Nachfolge des Ende Juni 2022 aus dem Amt scheidenden Christian Seifert an der Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL) besprochen werden. Dafür wollen die Klubs laut kicker sogar ein eigenes „Findungsgremium“ gründen. Die eigentlich für die Nachfolgesuche zuständigen Peter Peters und Oliver Leki sollen dem Gremium nicht angehören. An der Sitzung am Mittwoch wird offenbar auch kein Vertreter der DFL-Führung teilnehmen.

Die Coronakrise und die Führungskrise beim Deutschen Fußball Bund (DFB) sollen beim Treffen der 15 Klubs ebenfalls ein Thema sein. Die Klubverantwortlichen haben laut kicker die Befürchtung, dass DFB-Präsident Fritz Keller resigniert und vorzeitig abtreten könnte. sid

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08.11.2020 - 14:46 - Kuk

Transfererlöse sollten um Ausbildungsentschädigungen ergänzt werden.
Diese würde dem deutschen Fußball wirklich helfen !

Die Süd- und Ostdeutschen können es verschmerzen.
Alle anderen Vereine haben ein Transfer-Überschuß.
Die Pott-Vereine BVB und S04 würden fürihre hervorragende Jugendarbeit finanziell (zusätzlich) entschädigt !

08.11.2020 - 14:39 - Kuk

Der finanzielle Vorsprung der Süddeutschen nicht durch die nationalen TV-Gelder generiert.
Sponsoren, Zuschauer, Fanartikel, etc. sind dafür verantwortlich.

Eintracht Frankfurt nahm in den letzten Jahren einegute Entwicklung. Sie haben attraktiven und erfolgreichen Fußball gespielt.
Pokalfinalist, Pokalsieger und im Halbfinale der EL - aktuell haben sie eine LandesBürgschaft beantragt und erhalten.

Die Teilnahme an der EL ist für viele Vereine eine zu hohe Hürde.

Viele Spiele, eine hohe und oft unbekannte Belastung der Spieler stehen geringe Einnahmen gegenüber.
Beispiele gibt es genügend: Der 1. FC Köln stieg als EL-Teilnehmer vor wenigen Jahren sogar in die 2. BL ab.

Die Teilnehmer der EL sollten nicht schlechter ausgestattet werden.
Sonst haben Traditions-Vereine wie Frankfurt oder Köln noch weniger Chancen dauerhaft international mitzuspielen.

08.11.2020 - 10:02 - Außenverteidiger

Wo sind denn die Pottvereine mit ihrem Rückgrat. Jetzt doch eins mit Hoffenheim, Leverkusen, Leipzig und Wolfsburg? Komisch, dachte die gewählten Vorstände sind auf einer anderen Linie. Witzig dabei, alle meckern über die Bayern, aber niemand will gegen sie antreten. Wenn die Vorstände sich mit ihnen verbünden, wie sollen sich die Teams auf dem Rasen wehren?
Sollten die Mitglieder nicht über den Kurs der Vereinführung bestimmen oder wird 50+1 nur für Marketingzwecke benutzt?