1. Liga

Sky mit Meister-Konferenz am letzten Spieltag

Francois Duchateau
15. Mai 2019, 11:57 Uhr

Foto: dpa

Rolle Rückwärts: Pay-TV-Sender "Sky" will am Wochenende nun doch eine eigene Meisterschafts-Konferenz für das Bundesliga-Finale anbieten.

Erstmals seit zehn Jahren entscheidet sich der Titelkampf in der Fußball-Bundesliga am letzten Spieltag. Der Pay-TV-Sender "Sky" hat deshalb seine Pläne geändert und wird am Samstag 15.30 Uhr doch noch eine eigene Konferenzschaltung anbieten, die sich nur mit dem Zweikampf zwischen Tabellenführer Bayern München (gegen Eintracht Frankfurt) und Borussia Dortmund (bei Borussia Mönchengladbach) auseinandersetzt.

Sky bestätigte auf DWDL.de-Nachfrage, dass Frank Buschmann das Spiel zwischen Borussia Mönchengladbach und dem BVB begleiten wird, Wolff-Christoph Fuss wird beim Spiel zwischen Bayern München und Eintracht Frankfurt am Mikrofon sein.


Es gibt zwei Spiele mit je drei möglichen Ausgängen, also insgesamt neun Varianten. Nur eine davon führt für Borussia Dortmund zur Meisterschaft: Wenn der BVB bei Borussia Mönchengladbach gewinnt und der FC Bayern parallel gegen Eintracht Frankfurt verliert. Umkehrschluss: Acht Wege führen zur Schale für die Münchner. Es wäre der siebte Titel in Serie.

Die Meisterschale wartet immer beim Tabellenführer - also in München in der Allianz Arena. Eine Kopie wird im Signal Iduna Park in Dortmund bereitstehen, für den Fall, dass der BVB den Titel holt. Der Liga-Präsident übrigens wird nicht in München sein: Reinhard Rauball ist auch Präsident des BVB und wird daher in Gladbach die Daumen drücken. DFL-Chef Christian Seifert würde in München zur Tat schreiten.

Welche Entscheidungen stehen sonst aus?

Hannover und Nürnberg stehen als Absteiger fest, der VfB Stuttgart wird in der Relegation gegen Union Berlin oder den SC Paderborn spielen. Interessant ist der Kampf um den vierten Champions-League-Platz - auch für das Titelrennen, denn Mönchengladbach und Frankfurt brauchen einen Sieg. Auch Leverkusen hat noch gute Karten. Im Rennen um einen Europa-League-Platz sind zudem Wolfsburg, Hoffenheim und Werder Bremen. Drei Spiele haben keine Bedeutung mehr: Düsseldorf gegen Hannover, Freiburg gegen Nürnberg, Schalke gegen Stuttgart. (fdu/sid)

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