Bezirksliga

Schlusslicht SC Hassel präsentiert neuen Trainer

RevierSport
10. März 2021, 12:34 Uhr
Calogero Cavaleri ist der neue Trainer des SC Hassel. Foto: Ingo Otto

Calogero Cavaleri ist der neue Trainer des SC Hassel. Foto: Ingo Otto

Gerade mal einen Punkt konnte sich der SC Hassel in sechs Spielen erkämpfen und steht damit auf dem letzten Platz der Bezirksliga Westfalen 14. Nun soll der neue Cheftrainer Calogero Cavaleri das Blatt wenden.

Der SC Hassel ist momentan das Schlusslicht der Bezirksliga Westfalen 14. Die Mannschaft schaffte in den bisherigen Spielen der Hinrunde gerade mal ein Unentschieden und kassierte fünf Niederlagen. Mit der Verpflichtung von Trainer Calogero Cavaleri möchte der Verein einen neuen Weg einschlagen. Zusammen mit Marc Wellnitz will Cavaleri den SC Hassel vor dem Abstieg bewahren und erklärt selbstsicher: „Das sportliche Ziel für diese Saison ist erstmal ganz klar der Klassenerhalt, und ich bin auch überzeugt, dass, wenn wieder gespielt wird, wir das auch schaffen werden.“

SC Hassel ist für Cavaleri "eine Herzensangelegenheit"

Der 40-Jährige ist kein Fremder für den Verein. Bereits in der Jugend spielte Cavaleri für den Sportclub. „Dass ich mich für den SC entschieden habe, war eine ganz einfache Geschichte. Ich habe bereits in der Jugend knapp neun Jahre da gespielt. Es ist mein Jugendverein und von daher eine Herzensangelegenheit für mich. Ich will dem Verein das zurückgeben, was er mir all die Jahre gegeben hat“, stellt er klar.

Auch wenn der Spiel-und Trainingsbetrieb momentan noch ruht, ist es für den neuen Trainer wichtig, Kontakt zu den Spielern aufzubauen: „Ich versuche mir einen umfassenden Eindruck zu machen. Aber klar, es ist schwierig momentan, da alles über Videotelefonie stattfindet. Ich versuche dennoch, die Spieler so gut wie möglich kennenzulernen.“

Cavaleri: Sorge wegen Verletzungsrisiko

Einer Saisonfortsetzung steht der Gelsenkirchener kritisch gegenüber: „Ich bin kein Fan davon, dass die Saison wieder gestartet wird. Es wäre okay, wenn man mindestens vier Wochen Vorbereitungszeit bekommt, alles andere wäre zu verfrüht. Man muss immer bedenken, dass die Spieler eine fünf- bis sechsmonatige Pause hatten und das Verletzungsrisiko durch einen zu schnellen Start enorm steigt.“

Autorin: Laura Kesper

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11.03.2021 - 11:48 - Torminator

Leider mindestens ein Jahr zu spät.
Nach dem Neubeginn fast komplett verschenkte Zeit.
Viel Erfolg Herr Cavaleri. Kann nur besser werden.