Kommt Rot-Weiss Essen aus dem Feiern bald gar nicht mehr heraus? 2020 soll das Jahr werden, in dem viele Träume in Essen in Erfüllung gehen. Für den positiven Auftakt will am 5. Januar in der innogy Sporthalle in Mülheim die Traditionsmannschaft von Rot-Weiss Essen sorgen.

15. NRW-Traditionsmasters

"Oldies" wollen im möglichen RWE-Feierjahr 2020 vorlegen

RevierSport
17. Dezember 2019, 11:38 Uhr
Foto: OMD Sports

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Kommt Rot-Weiss Essen aus dem Feiern bald gar nicht mehr heraus? 2020 soll das Jahr werden, in dem viele Träume in Essen in Erfüllung gehen. Für den positiven Auftakt will am 5. Januar in der innogy Sporthalle in Mülheim die Traditionsmannschaft von Rot-Weiss Essen sorgen.

Endlich, nach vielen Jahren des Daseins in der Viertklassigkeit soll RWE die Regionalliga in dieser Saison endlich in Richtung 3. Liga hinter sich lassen. Die Chancen stehen gut. Nach der Hinrunde spielt der Verein von Christian Titz ganz oben mit und liefert sich mit dem SC Verl, SV Rödinghausen und Rot Weiß Oberhausen einen Vierkampf um den Titel. 


Auch, wenn es noch ein weiter Weg ist: Die Euphorie ist an der Hafenstraße so groß, wie lange nicht mehr.  Zusätzlich kann auch noch die U19 und die U17 die Rückkehr in die A- und B-Junioren Bundesliga West schaffen. Beide Teams stehen an der Tabellenspitze. Genau wie die neu gegründete zweite Mannschaft, der der Aufstieg in die Kreisliga B kaum mehr zu nehmen ist. 

„Das kann ein gigantisches Jahr werden“, freut sich auch RWE-Idol Frank „Curtis“ Kurth bereits jetzt auf den Frühsommer. „Wenn wir es wirklich schaffen sollten, mit allen Mannschaften aufzusteigen, steht Essen Kopf.“ 

Kurth will mit der RWE-Reserve in die Oberliga

Da wollen Teammanager Dieter Bast und der Kulttorwart den Jüngeren in nichts nachstehen und beim 15. NRW Traditionsmasters gleich mal vorlegen. „Wir werden alles daransetzen, das Jahr 2020 mit einem Erfolg in Mülheim zu beginnt und so unseren Anteil zu einem hoffentlich fantastischen RWE-Jahr beizutragen.“ 


Wie nah Tradition und Zukunft zusammenliegen, weiß niemand besser als Kurth. Mit 358 Spielen ist der 57-Jährige  nach Willi Lippens und Heinz Wewers der Spieler mit den drittmeisten Einsätzen für den Deutschen Meister von 1955. 1994 stand Kurth mit RWE im DFB-Pokalfinale gegen Werder Bremen. Trotz der 1:3-Niederlage ein unvergessenes Erlebnis. Im Sommer kam es im Rahmen des 25-Jährigen zu einer Neuauflage. Kurios: Erneut unterlag RWE mit 1:3. „Dennoch war es ein großer Spaß“, sagt Kurth. „In der Nachbetrachtung wird einem nochmal bewusst, was wir damals erreicht haben.“ 

Seit Beginn dieser Saison ist Kurth bei RWE nicht nur im Bereich Sponsoring und Marketing eingebunden, sondern auch für das Projekt RWE II verantwortlich. „Es geht darum, endlich wieder einen Unterbau zu haben, damit wir den Spielern aus den Jugendmannschaften, die nicht direkt den Weg in die erste Mannschaft schaffen, eine Perspektive im Verein bieten können“, erklärt Kurth. „Das ist ein wichtiger Mosaikstein auf dem Weg zur Professionalisierung und Etablierung des Vereins im Profibereich. Bisher sind uns viele Spieler, die wir über Jahre gut ausgebildet haben, im Übergansbereich stiften gegangen, weil es einfach keine Möglichkeit gab, sie im Verein zu halten, selbst wenn eine Entwicklungsperspektive da war.“ Genau das soll nun geändert werden. Das Ziel: „Die Kreisligen wollen wir schnellstmöglich hinter uns lassen, mittelfristig sehen wir das Team in der Oberliga.“  

In Mülheim mit Erwin Koen und Kamil Bednarski

Hauptaugenmerk bleibt aber natürlich die erste Mannschaft. „RWE ist Leidenschaft. Genau die zeigt das Team. Es macht wieder riesigen Spaß, zuzusehen. Wir sehen in dieser Saison echten HafenstraßenFußball“, hebt Kurth den Daumen. 


Den will die Traditionsmannschaft auch beim 15. NRW-Traditionsmasters aufs Parkett bringen. „Dafür werden wir das  Team nochmals verjüngen“, kündigt Kurth an. Er wird in Mülheim wieder mit Dieter Bast an der Bande stehen. Zugesagt haben unter anderem bereits Erwin Koen, der extra aus den Niederlanden anreist, und Kamil Bednarski. Im letzten Jahr ist Essen mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage nach der Vorrunde ausgeschieden. „Das soll diesmal anders werden“, kündigt Kurth an.

Informationen zur Veranstaltung

Spielort: innogy Sporthalle Mülheim / An den Sportstätten 6 / 45468 Mülheim an der Ruhr Zeiten: Sonntag, 5. Januar 2020 Einlass: 11 Uhr Beginn: 12 Uhr 


Teilnehmer: Rot-Weiß Oberhausen (Titelverteidiger), FC Schalke 04, VfL Bochum, MSV Duisburg, Rot-Weiss Essen, Alemannia Aachen, Fortuna Düsseldorf, Mülheim ALL STARS 

Eintritt: Vollzahler: 14,- EUR Ermäßigt: 10,- EUR (Schüler, Studenten, Renter, etc.) Familienkarte: 27,- EUR (2 Erw./1Kind)(Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt, jedoch ohne Sitzplatzanspruch) 

Vorverkauf: Online unter www.wir-lieben-tickets.de 
Und in allen Leserläden und Leserservices der Funke Medien NRW - WAZ / NRZ/ WP / WR 
Infos: www.nrw-masters.de / www.facebook.com/nrw.masters 

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Kommentieren

18.12.2019 - 16:59 - FickyFan

Seid wann feiern RWE-Fans und Oldies die Meisterschaft von RWO?

18.12.2019 - 11:33 - Labernich

*Zebrahatar warst du zu lange im Käfig eingesperrt oder bist du Esel neu im Zoo, weisst du nicht was in eurer Assi Stadt los ist???

18.12.2019 - 09:04 - Zebrahater

Lapofkotz
Gibt es gar nichts über deinen Insolvens verschlepper Club
von den angemalten Eseln zu schreiben?

18.12.2019 - 08:51 - Anton Leopold

Wenn ich Fränki sehe, geht mir das Herz auf.
Dienstag, 30.11.1993, DfB-Pokal in Jena. Schnee, Eis, Minus 10 Grad, kaum Sicht. Olaf Schreiber tritt an, Fränki hält. Robert Reichert trifft zum 5:6 und RWE ist im Halbfinale. Endlose Rückfahrt, Vergaser eingefroren, übermüdet zurück in Essen. Der Weg endete in Berlin.
Danke Fränke, hast immer gut gehalten, hast Dich gut gehalten.

17.12.2019 - 21:42 - lapofgods

2020 gibt's auf jeden Fall für RWE groß was zu feiern: Den 30. Jahrestags des letzten Klassenerhalts in der 2. Liga. Das wird ne Sause!

17.12.2019 - 19:31 - Doc RWE

Meiner Meinung nach brechen in der Rückrunde alle ein. Außer RWE.
Bald wissen wir mehr.

17.12.2019 - 18:43 - Julius.Oppermann

RWE ist nach eigenen Angaben ein "schlafender Riese". Das mag sein. Es gibt aber bis heute niemand, der in der Lage wäre, ihn aufzuwecken. Auch Titz hat mehrfach Aufweckversuche gestartet - vergeblich. Wer schläft, sündigt nicht, aber er steigt auch nicht auf.