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Özil für Rückkehr von Boateng - Matthäus will komplettes Trio

18. November 2020, 10:07 Uhr
Mesut Özil (rechts) spielte einst mit Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller zusammen. Foto: firo

Mesut Özil (rechts) spielte einst mit Jerome Boateng, Mats Hummels und Thomas Müller zusammen. Foto: firo

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat sich nach der 0:6-Niederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Spanien für eine Rückkehr der von Bundestrainer Joachim Löw ausgemusterten Mats Hummels, Thomas Müller und Jérôme Boateng stark gemacht. 

Auch Weltmeister Mesut Özil will zumindest seinen Kumpel Boateng wieder im Nationaltrikot sehen.

„So ein Gesamt-Versagen habe ich noch nie gesehen! Es wird weiter die Diskussion um Hummels und Boateng geben. Man braucht diese Führungsspieler nach so einer Niederlage! In Sachen Teamführung wird Müller genannt werden“, kommentierte Matthäus (59) das Spiel bei „Bild“ (Mittwoch), fügte aber gleich hinzu: „Ich glaube nicht, dass Jogi Löw von seiner Meinung bei den dreien abweicht.“ Der Bundestrainer hatte zuletzt immer wieder deutlich gemacht, dass die Rückkehr der drei Ex-Weltmeister derzeit kein Thema sei.

Nach dem sechsten Tor der Spanier drückte Matthäus - der deutsche Rekordnationalspieler mit 150 Länderspieleinsätzen - seine Fassungslosigkeit mit den Worten aus: „Eine Fehleranalyse muss Löw gar nicht machen. Die Videositzung würde acht Stunden dauern!“

Özil setzte sich für die Rückkehr von Bayern-Verteidiger Boateng in die Auswahl ein. „Time to take @JeromeBoateng back“ („Zeit für die Rückkehr von Boateng“) twitterte der beim FC Arsenal unter Vertrag stehende 32-Jährige nach der miserablen Abwehrleistung der Deutschen in Sevilla.

Bei Arsenal hat Trainer Mikel Arteta Özil weder für die Premier League noch für die Europa League gemeldet. Aus der Nationalmannschaft war der Mittelfeldspieler nach dem WM-Vorrunden-Aus 2018 nach der Affäre um die Erdogan-Fotos zurückgetreten. Boateng war im Gegensatz zu Hummels und Müller einer der wenigen damaligen Nationalspieler gewesen, die ihm im Konflikt zur Seite standen. dpa

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Kommentieren

18.11.2020 - 15:39 - soso

Deutschland braucht keinen Müller sondern den Mesut.

18.11.2020 - 14:45 - Kleeblättersammler

Eigentlich hat die Klatsche richtig Spaß gebracht !

18.11.2020 - 11:50 - Gmeurb

Und wenn interessiert nun bitteschön Özils Meinung?