Nach der 2:3-Niederlage gegen Union Berlin stehen für den MSV Duisburg nun die Wochen der Wahrheit an. Trainer Torsten Lieberknecht gibt sich kämpferisch.

Duisburg

MSV steht vor den Wochen der Wahrheit

17. Februar 2019, 12:05 Uhr

Foto: firo

Nach der 2:3-Niederlage gegen Union Berlin stehen für den MSV Duisburg nun die Wochen der Wahrheit an. Trainer Torsten Lieberknecht gibt sich kämpferisch.

Die Alarmglocken schrillen beim MSV nach der Bilanz und der Formkurve der letzten Wochen. In den letzten acht Ligaspielen setzte es sage und schreibe sieben Niederlagen, dazu noch das Pokalaus gegen den SC Paderborn. Eine Statistik, die der eines abgeschlagenen Abstiegskandidaten gleicht. Doch noch haben die Duisburger mit 16 Punkten die Chance, den Turn-Around zu meistern. Dabei gilt es vor allem in den anstehenden Partien gegen Erzgebirge Aue und den 1. FC Magdeburg reichlich Punkte zu sammeln, zumal beide Teams ebenfalls unten stehen und vor allem Magdeburg ein direkter Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg ist.

MSV-Trainer Lieberknecht sieht sich vor harter Prüfung

Den Verantwortlichen und Spielern ist die Situation bewusst, der interne Appell ist klar. Es geht nur zusammen. Trainer Torsten Lieberknecht ist dabei weit davon entfernt aufzugeben: „Wir werden so lange alles geben, bis wir sagen müssen, dass es nicht mehr geht. Sicher ist das jetzt aber auch eine der härtesten Prüfungen. Wer meint aufzugeben, hat einige Situationen im Fußball aber noch nicht erlebt.“


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Beim MSV macht es derzeit den Anschein, als könnten sie versuchen was sie wollen, nichts will funktionieren. Gegen Union Berlin zeigte sich die Mannschaft erholt vom Fürth-Schock in der Vorwoche, musste am Ende aber wieder einen Last-Minute-Treffer hinnehmen. Das zerrt an den Nerven, weshalb Lieberknecht seine Aufgabe derzeit auch darin sieht, Aufbauarbeit zu leisten: „Wir brauchen die Unterstützung von allen Seiten. Es ähnelt sich natürlich viel in den letzten Wochen.“

Zwar gelingt es der Mannschaft sich immer wieder zu schütteln, die Rückschläge kommen in jedem Spiel aber wieder aufs Neue. Das darf sich der MSV in den wichtigen Spielen gegen Aue und Magdeburg nicht mehr leisten, denn ansonsten muss man in Duisburg doch früher aufgeben, als es Trainer Lieberknecht recht ist. Oder wie es Linksverteidiger Young-Jae Seo ausdrückt: „Wir müssen einfach in der Zweiten Liga bleiben. Und daran glauben wir auch.“

Autor: Maximilian Villis

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Kommentieren

18.02.2019 - 17:03 - bossprada

So wie der Trainer auf dem Platz rumläuft , kann man keine Mannschaft motivieren.

18.02.2019 - 09:12 - Sport Frei

Alles ohne Worte was momentan in den Köpfen einiger Spieler vorgeht. Glaube Mittwoch wir mal Zeit einige zu schütteln.

17.02.2019 - 12:23 - juerga

Nach diesem Gekicke am Samstag - wer kann höher/weiter den Ball nach vorne dreschen - kann man nur noch schwarz sehen. Zu allem Überfluss kommt auch noch die fehlende Fitness der meisten Spieler hinzu. Seo - zum Glück endlich eingesetzt - hat nur Kraftfür 75 bis 80 Minuten, in denen er aber für 2 rackert. Lieberknecht übersieht einfach die einsetzende Schwäche bei Seo und lässt diesen mit Muskelkrämpfen weiterspielen. So fehlt dann die entsprechende Gegenwehr im entscheidenden Angriff. Fröde ereilte Mal wieder die Fallsucht vor dem 2.Tor der Berliner, spielte aber sonst solide. Illu... hat nich nur das Tore schießen sondern auchnoch verlernt, die Bälle anzunehmen und am Fuß zuhalten.Seine Fehlpässe gehen an den Nerv.
Leider: SO WIRD DAS NICHTS