Landesliga Westfalen

Hombrucher SV: Trainer Enke rechnet mit einem "Hauen und Stechen"

18. August 2020, 09:30 Uhr
Symbolbild. Foto: firo

Symbolbild. Foto: firo

Der Hombrucher SV will früh in der Vorbereitung seine Schwächen aufdecken. Dafür hat Trainer Alex Enke seinem Team ein hartes Programm mit vielen klassenhöheren Gegnern vor die Brust gesetzt. Das soll helfen, um in der Landesliga gut zu starten.

Trainer Alex Enke hat seinem Team, dem Hombrucher SV, ein anspruchsvolles Testspielprogramm zusammengestellt. Bereits gegen fünf Teams aus der Westfalenliga schickte er sein Team auf das Feld. Die Bilanz für das Team aus der Landesliga: zwei Unentschieden und drei Niederlagen. „Wir haben die Gegner bewusst so gewählt, damit unsere defensiven Schwachstellen aufgedeckt werden.“ 


Dennoch seien Spiele, wie die 0:6-Klatsche gegen SV Wacker Obercastrop schmerzhaft. „Damit kann man natürlich nicht zufrieden sein, aber wir wissen jetzt, woran wir arbeiten müssen“, meint Enke.

Den Kader haben die Hombrucher punktuell verstärkt. „Wir haben zwei Abgänge, die ohnehin nicht viel Spielzeit bekommen haben. Dafür konnten wir drei Neuzugänge gewinnen, von denen ein bis zwei Spieler auch schon Kandidaten für die erste Elf sind.“ Neu im Team der Hombrucher sind Anil Can Mert (Selimiyespor), Yassir Mhani (SV Brackel 06) und Jannik Tipkemper (TuS Hiltrup). „Die Neuen haben sich sowohl menschlich als auch spielerisch schnell und gut integriert“, freut sich der Coach.

Enke sieht Türkspor vorne, dahinter wird es eng

Enke glaubt nicht daran, dass die schwächeren Teams sich in der Pause weiter verschlechtert haben. Er stellt sich auf eine ausgeglichene Liga ein. „Türkspor Dortmund muss man da natürlich außen vor lassen. Dahinter werden sich aber einige Vereine ein Hauen und Stechen liefern“, schätzt der 27-Jährige.

Er selbst möchte mit seinem Team so gut wie möglich starten. „Wir sind in einer durchwachsenen Vorbereitung. Da ist es noch zu früh, um über eine Zielplatzierung zu reden.“ Außerdem geht Enke davon aus, dass die fünf Abstiegsplätze eine besondere Brisanz in die Liga bringen. „Man weiß ja auch nicht, wie lange wir wirklich spielen“, merkt der Coach an. Dementsprechend wolle er zu Beginn nicht im Tabellenkeller stecken.

Für den Hombrucher SV startet die Saison gegen Firtinaspor Herne

In den kommenden Wochen geht es für die Hombrucher unter anderem gegen zwei Bezirksligisten. „Dort wollen wir vor dem Saisonstart noch einmal positive Ergebnisse einfahren und Selbstvertrauen gewinnen.“

Am 6. September wartet dann auch schon Firtinaspor Herne zum Landesliga-Auftakt auf Enkes Team. „Ich weiß, dass Firtinaspor den Trainer gewechselt hat und wohl in einem Umbruch steckt, deshalb sind sie erst mal ein unbeschriebenes Blatt. In den letzten Jahren haben sie immer eine positive Aggressivität auf den Platz gebracht“, lobt Enke. Daher gehe er davon aus, dass seiner Mannschaft nichts geschenkt wird. Ab 15.30 Uhr rollt der Ball in Hombruch.


Autor: Dennis Zaremba

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