FSV Duisburg will das Unmögliche möglich machen

12.02.2019

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FSV Duisburg will das Unmögliche möglich machen

Foto: Lars Fröhlich

Zum Start der Restrunde in der Oberliga Niederrhein empfängt der FSV Duisburg den VfB Speldorf (Sonntag, 15 Uhr) zum Kellerduell.

In der ersten Saisonhälfte holte der abgeschlagene Tabellenletzte Duisburg mit einem Sieg und drei Unentschieden lediglich sechs Punkte. Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz, den aktuell der VfB Speldorf einnimmt, beträgt bereits 14 Zähler. Doch aufgegeben, wird an der Warbruckstraße nicht. Der FSV will das "Wunder Klassenerhalt" vollbringen.

FSV-Trainer Christian Mikolajczak, der im Winter vom VfB Speldorf kam, ist zufrieden mit der Vorbereitung seiner Mannschaft: „Wir sind am 10. Januar in die Vorbereitung gestartet und haben uns erstmal einen Überblick verschafft, was möglich ist. Die Jungs haben eine gute Entwicklung bezüglich Taktik und Fitness gezeigt.“

Auch in den Testspielen zeigte sich, dass der FSV Duisburg noch siegen kann. So konnte das Schlusslicht der Oberliga die letzten drei Testspiele gegen die Landesligisen SV Scherpenberg (3:2), TV Kalkum-Wittlaer (2:0) und Duisburger SV (3:0) jeweils für sich entscheiden. "Das macht uns Mut für den Liga-Alltag", sagt Mikolajczak.

Die Vorbereitung der Speldorfer verlief vergleichsweise holprig. Zu verbuchen waren zwei Niederlagen gegen die U19-Bundesligamannschaft des FC Schalke 04 (0:4) und den Landesligisten DJK Arminia Klosterhardt (0:5), zwei Unentschieden gegen VfL Repelen (0:0) und SV Sonsbeck (1:1), sowie ein Sieg gegen PSV Wesel-Lackhausen (1:0) - alles Landesliga-Vertreter.

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Sowohl der FSV Duisburg als auch der VfB Speldorf haben sich in der Winterpause bezüglich der Kaderplanung neu aufgestellt. Den VfB verließen im Winter 13 Spieler. Im Gegenzug haben 15 neue Akteure den Weg ins Mülheimer Ruhrstadion gefunden. Darunter auch Barkin Cömert, der einst beim MSV Duisburg einen Profivertrag besaß. Cömert spielte zuletzt beim SV Straelen.


Auch die Duisburger haben auf dem Transfermarkt ordentlich zugeschlagen. Neun Zugänge stehen den 15 Abgängen gegenüber.

Für Mikolajczak ist klar: „Die Rückrunde wird kein einfaches Brett und eine brutal harte Aufgabe werden. Dennoch glaube ich fest an den Klassenverbleib. Ich bin nicht angetreten, um kampflos aufzugeben“. Ausgerechnet gegen seinen Ex-Klub soll die Wende eingeleitet werden: „Alle Spieler sind bereit und freuen sich, dass es wieder losgeht.“

Mit Speldorf zum Start erwartet Mikolajczak einen schwierigen Gegner: „Die komplette Mannschaft wurde umstrukturiert und einige namenhafte Neuzugänge wurden geholt. Speldorf wird alles dafür tun, um am Saisonende auch wieder über dem Strich zu stehen. Dahin wollen wir auch und Speldorf wird für uns der erste Anhaltspunkt sein.“ „Für uns geht es um alles“, betont Mikolajczak den Stellenwert des Restrundenauftakts.

Autor: Daniel Ferlings

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