21.09.2018

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FSV Duisburg: Albayrak da, Ex-Essener kommt

Foto: Thorsten Tillmann

Der FSV Duisburg hat am Mittwoch einen neuen Trainer gefunden. Am Freitagmorgen stellte das Schlusslicht der Oberliga Niederrhein den neuen Mann vor.

Der Name des neuen Mannes dürfte die RevierSport-Leser nicht sonderlich überraschen. Der FSV Duisburg stellte nämlich via der größten türkischen Zeitung "Milliyet" Erhan Albayrak als neuen Trainer vor. RevierSport hatte bereits am Mittwoch exklusiv berichtet, dass der 41-jährige ehemalige Bundesligaprofi vom SV Werder Bremen und dem DSC Arminia Bielefeld an der Warbruckstraße übernehmen wird. Am Mittwochmittag hatten sich Albayrak, der über 300 Süperlig-Spiele absolvierte, und der FSV Duisburg geeinigt, nun folgte die Unterschrift und die offizielle Verkündung. An der Seite des Ex-Profis wird Cem Karaca als Co-Trainer fungieren, der mit 75 Zweitliga-Spielen sowie 70 Einsätzen in der türkischen Süperlig ebenfalls eine respektable Vita vorweisen kann.


"Ich freue mich hier zu sein. Ich habe am Donnerstag meine Sachen in Hamburg gepackt und bin nach Duisburg gefahren. Am Freitag werde ich die Mannschaft kennenlernen und die erste Trainingseinheit absolvieren. Am Sonntag steht dann das sehr wichtige Spiel in Essen beim ETB an. Ich will gar nicht viel erzählen, sondern nur arbeiten. Denn wir haben sehr, sehr viel Arbeit vor uns", erklärt Albayrak gegenüber dieser Redaktion.

Sieben Spiele, sieben Niederlagen, 7: 24 Tore - FSV Duisburg ist Tabellenletzter

Auf Albayrak und Karaca wartet eine richtig große Herausforderung. "Wir haben einen Blick auf die Tabelle geworfen - mehr aber auch nicht. Wir wissen, dass der FSV Duisburg für viele schon abgestiegen ist. Wir fangen bei Null an und werden alles versuchen, um die Kritiker eines Besseren zu belehren. Nach den hervorragenden Gesprächen mit dem Vorstandschef Erol Ayar und seinem Vize Ayhan habe ich ein richtig gutes Gefühl. Hier im Verein steckt viel Potential. Aber natürlich muss sich der FSV auch in vielen Bereichen verbessern, professionalisieren. Cem und ich werden jetzt anpacken und versuchen dem Klub zu helfen", sagt Albayrak. Dass er nach Guido Naumann, Günter Abel, Denis Tahirovic, Rene Lewejohann, Hrvoje Vlaovic und Muhammet Isiktas der siebte FSV-Trainer binnen nur drei Jahren ist, macht Albayrak nichts aus. "Die Vergangenheit interessiert mich nicht. Zum einen liebe ich solche Herausforderungen, zum anderen will ich meine Erfahrungen selbst machen. Da können andere über den Klub so schlecht wie sie nur wollen reden. Ich mache mir ein eigenes Bild", betont Albayrak.

Sascha Kirschstein soll als Torwarttrainer kommen

Albayrak und Karaca werden sich in den nächsten Wochen noch über einen Zuwachs im Trainerteam freuen dürfen. Denn der ehemalige Bundesliga-Torwart des Hamburger SV Sascha Kirschstein soll die Rolle des Torwarttrainers beim FSV Duisburg übernehmen. Albayrak: "Das ist so mit den Verantwortlichen abgesprochen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sascha dazustößt und uns mit seiner großen Erfahrung helfen würde:"

ETB ist für Albayrak flarer Favorit

Am Sonntag werden Albayrak und Karaca ihr Debüt am Essener Uhlenkrug geben. Der Tabellenletzte FSV ist dann beim Vorletzten der Liga, dem ETB Schwarz-Weiß, zu Gast. Die Essener liegen vor dem Duell vier Punkte vor dem Aufsteiger aus Duisburg. "Der ETB hat eine gute Truppe beisammen, die vor der Saison um den Aufstieg spielen wollte. Wir sind Aufsteiger mit null Punkten. Da muss ich wohl niemandem erklären, wer der Favorit ist. Für uns gilt es erst einmal den Kasten sauber zu halten. Wir müssen Herz, Kampf und Leidenschaft auf den Rasen bringen. In unserer Situation muss man Gras fressen und alles auf dem Platz lassen, um am Ende einen Punkt oder vielleicht sogar drei zu feiern", erzählt Albayrak. 

Autor: Krystian Wozniak


Kommentieren

22.09.2018 - 17:48 - watti09

hier wird nur Geld verbrand leider hat dieser verein keine sportliche Kompetenz da tun einem die Trainer leid
brauchen anscheinend aber das Geld

21.09.2018 - 11:57 - Lackschuh

Irgendwie habe ich ganz, ganz schwer den Eindruck, dass man beim FSV die falschen Kinokarten erhalten hat und somit den falschen Film schaut. Tut mir leid, aber wenn ich dann noch die Floskeln von guten Gesprächen und viel Arbeit höre, dann steht meine Meinung völlig! Ich gehe übrigens am Sonntag von einem ETB-Sieg ganz schwer aus.

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