Interview

Ex-Profi Metzelder lobt BVB - und warnt S04

Sebastian Weßling
05. November 2018, 22:15 Uhr

Foto: Getty Images

Dass der BVB so schnell die Wende zum Positiven geschafft hat, überrascht den Experten Metzelder. Für Schalke erwartet er eine schwierige Saison.

Mit dem Revierfußball kennt Christoph Metzelder sich aus, der heute 38-Jährige spielte spielte sowohl für Borussia Dortmund als auch für den FC Schalke 04. Inzwischen arbeitet der einstige Abwehrspieler als Experte für den TV-Sender Sky, der heute das Spiel von Schalke gegen Galatasaray Istanbul in voller Länge und die Partie von Borussia Dortmund bei Atletico Madrid in der Konferenz zeigt. Im Interview spricht der Ex-Profi über die Chancen von Schwarz-Gelb und Königsblau, die Gründe für den Schalker Absturz – und verrät, warum er trotz Dortmund Traumstart skeptisch bleibt

Herr Metzelder, welcher Ihrer Ex-Klubs überrascht Sie derzeit mehr?

Dass Borussia Dortmund so schnell die Wende schafft, hätte ich in der Form nicht gedacht. Das ist toll und absolut verdient. Sie sind ein Stück weit zurückgekehrt zu dem Weg, der sie stark gemacht hat, mit einem Trainer, der konsequent auf die jungen hochtalentierten Spieler setzt. Das ist der richtige Weg für Borussia Dortmund. Mich freut das total und da bin ich selbstverständlich auch nicht zu 100% objektiv.

Aber dementsprechend erfreut Sie Schalke derzeit weniger.
Genau. Ich bin schon davon ausgegangen, dass diese Saison etwas anders wird, weil in der vergangenen Spielzeit sehr viel zu ihren Gunsten lief. Nehmen wir sinnbildlich das Derby vor einem Jahr: Es stand 0:4, Thilo Kehrer hätte Gelb-Rot sehen und Pierre-Emerick Aubameyang das 5:0 machen müssen – Schalke war zu dem Zeitpunkt mausetot. Dass sie noch ein 4:4 erreicht haben, hatte mit ihrer Mentalität, ihrer körperlichen Wucht - und mit Spielglück zu tun. Dieses Momentum hatten sie an vielen Stellen der letzten Saison. Das fehlt ihnen jetzt, dazu die Hypothek des verpatzten Saisonstarts potenziert mit der Dreifachbelastung. Das erinnert mich an 2010/11, meine erste Saison auf Schalke. Da haben wir den Pokal geholt, standen in der Champions League im Halbfinale, kamen aber in der Bundesliga nach vier Niederlagen zu Beginn nie in den Rhythmus.

Können die guten Ergebnisse in der Champions League sogar trügerisch sein?
Das ist definitiv ein Problem. Ich erinnere mich an eine Woche damals, da haben wir Lyon 3:0 geschlagen und derart aus der Arena geschossen, dass Lyons Präsident Dopingvorwürfe in den Raum gestellt hat, weil wir wie aufgedreht spielten. Und am Samstag haben wir dann sang- und klanglos 0:5 in Kaiserslautern verloren. Dieses Rhythmus kriegen nur die Bayern über eine gesamte Saison hin, mit Qualität, mit Routine und einer gewissen Brutalität die Spiele in der Bundesliga gewinnen. Um den Dienstag- oder Mittwochabend mache ich mir bei Schalke nie Sorgen, ich glaube auch, dass sie gegen Galatasaray ein gutes Spiel machen und ein gutes Ergebnis holen werden. Aber das Wochenende in der Bundesliga, da wird es dann schwierig.

Wie erklären Sie die aktuelle Schalker Schwäche? Schalke hat sich ja auf dem Papier gut verstärkt mit Rudy, Uth, Serdar, Mascarell…

Man hat ein wenig unterschätzt, welche Bedeutung ein Leon Goretzka und ein Max Meyer hatten – und vielleicht auch ein Thilo Kehrer, was Qualität, Führung und Identifikation angeht. Und bei den Neuzugängen dauert die Anpassung etwas: Rudy zum Beispiel kam sehr spät und war aus München gewohnt, dass man 70 Prozent Ballbesitz hat, viel über Flachpässe kommt und Mitspieler um sich herum hat, die er in Szene setzt und die dann die Offensivaktionen starten. Uth fand ich beim 3:1-Sieg gegen Hannover sehr gut. Er hat stark zwischen den Linien gespielt, hat mit Ball oft Tempo aufgenommen. Als Neuzugang leidet er natürlich noch mehr darunter, dass es in der gesamten Mannschaft nicht läuft.

Fehlen Schalke auch Typen?

Es fehlt aus meiner Sicht ein starker Schalker Block, den es in den vergangenen Jahren immer gegeben hat. Leider sind in den letzten Jahren viele Spieler aus der Knappenschmiede auf Schalke Profi geworden, um dann den nächsten Schritt woanders zu machen. An der Stelle blutet Schalke ein bisschen aus.

Wie weit kann es Schalke in der Champions League schaffen?
Ab dem Achtelfinale geht in dem Wettbewerb die Post ab. Da treffen die besten Vereine des Planeten aufeinander, da wird die Luft extrem dünn. Da kommt es im Achtelfinale auf Losglück an. Aber die Zeiten in denen Mannschaften wie Monaco oder Schalke mal über das Viertelfinale hinauskommen, sind im Prinzip vorbei.

Und Dortmund?
Achtelfinale ja, ob es weiter gehen kann, hängt mit der Auslosung zusammen. Aber auch beim BVB kippe ich Wasser in den Wein. Sie spielen nach vorne mit unheimlich viel jugendlichem Enthusiasmus, Kreativität und Tempo. Aber gleichzeitig ist die Rückwärtsbewegung nach Ballverlusten teilweise naiv. Die erste Nagelprobe kommt jetzt bei Atletico Madrid und zu Hause gegen die Bayern.

Im Hinspiel gegen Madrid gab es immerhin ein 4:0.
Sie können glauben, dass Diego Simeone die Vorbereitung auf das Spiel so gestalten wird, dass ein solches Ergebnis nicht noch einmal vorkommt. Ich erwarte von Madrid eine deutliche Reaktion.

Warum läuft es denn beim BVB so gut?
Fangen wir ganz oben an: Mit Matthias Sammer, Sebastian Kehl und dem alten Erfolgsduo Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc hat man das Gefühl, dass beim BVB eine große Stabilität und Führungsstärke da ist. Dann haben sie einen Trainer verpflichtet, der so detailgetreu und fanatisch arbeitet, dass er die Mannschaft weiterentwickelt. In Axel Witsel und Thomas Delaney hat man zwei Anker verpflichtet, die etwas älter und erfahrener sind und die Mannschaft führen. Mit Paco Alcácer ist ein Glücksgriff kurz vor Ende der Transferperiode gelungen. Und sie haben einen Trainer, der bereit ist, einem Jacob Bruun Larsen, einem Jadon Sancho mehr Spielanteile zu geben, als es vorher der Fall war. Ich kann unendlich viele Millionen in Nachwuchsleistungszentren stecken, am Ende brauche ich einen Trainer, der bereit ist, die Jungen einzusetzen. Das war immer der Weg von Borussia Dortmund in den vergangenen Jahren und das ist auch der einzige Weg, um gegen die Potenz der großen europäischen Klubs anzukommen. Und sie machen das jetzt wieder mit einer Konsequenz, die beeindruckend ist.

Wie stabil ist das schon?
Sie schwimmen gerade auf einer Welle und gewinnen auch die Spiele, die eng sind – gegen Hertha mal ausgenommen. Wolfsburg hat es geschafft, die BVB-Offensive komplett lahm zu legen, Alcácer war überhaupt nicht im Spiel. Aber der BVB hat eine Chance genutzt, ein zwei Konter liegengelassen, hinten etwas Glück gehabt und 1:0 gewonnen. Das Spiel gegen Augsburg hätte auch anders ausgehen können. Es ist an der einen oder anderen Stelle durchaus noch fragil. Auch die Verantwortlichen wissen, dass die Punkte bisher mit sehr viel Aufwand geholt wurden. Es ist wichtig, der Mannschaft immer wieder bewusst zu machen, dass die Balance entscheidend ist, um die ganz großen Ziele zu erreichen.

Das ist eine Aufgabe von Sebastian Kehl, dem neuen Leiter der Lizenzspieler-Abteilung, den Sie lange und gut kennen. War Ihnen klar, dass er diese neue Rolle ausfüllen kann?

Ich hätte mir auch vorstellen können, dass er Trainer wird mit der Art und Weise, wie er sich mit dem Sport befasst - auf und außerhalb des Platzes. Mit der Akribie, mit der Bereitschaft, neue Wege zu gehen und Konflikte einzugehen. Für mich ist er ein wesentlicher Baustein neben dem erfolgreichen Duo Watzke und Zorc. Dortmund hat so ein neues Element in diesen Kader bekommen, der im letzten Jahr ja fast auseinandergefallen wäre, weil Undiszipliniertheiten und andere Dinge nicht unterbunden wurden.

Kommen denn diese meinungsstarken Persönlichkeiten auf Dauer gut miteinander zurecht?
Wichtig wird sein, wie man gewisse Dinge moderiert, wie man Zuständigkeiten verteilt, wie man kontrovers aber intern streite. Wenn wie in München Kleinigkeiten eine riesige Wirkung erzielen, ist das immer ein Zeichen für ein gewisses Vakuum im Führungsbereich.

Was liegt in München noch im Argen?
Alle waren sich vor der Saison einig, dass dieser Kader knapp bemessen ist und auf manchen Positionen ein gewisses Risiko enthält. Das gilt übrigens auch für Borussia Dortmund, wo die Innenverteidigung sehr, sehr jung aufgestellt ist. Aktuell geht es bei Borussia Dortmund in die positive Richtung, bei Bayern in die andere. Nach dem guten Saisonstart dachte man schon, dass es richtig war, mit Robben und Ribery zu verlängern und die große Transferoffensive erst einmal zurückzustellen. Jetzt ist der Kader auch durch Verletzungsprobleme qualitativ ausgedünnt. Dass Teile eines Kaders den Trainer kritisieren, gibt es in jeder Mannschaft. Das intern zu halten und zu moderieren ist die große Herausforderung. Derzeit kommen zu viele Details und Unstimmigkeiten aus München an die Öffentlichkeit.

Was bedeutet das für das Topspiel am Samstag?
Das Schöne ist: Es bedeutet gar nichts. Klar kommt Borussia Dortmund mit großem Selbstvertrauen. Bayern spielt dagegen mit einer gewissen Wut im Bauch, weil sie den Erwartungen hinterherlaufen. Und das ist durchaus gefährlich, wenn eine solche Topmannschaft ein bisschen angestachelt ist. Deswegen bleibt es für Borussia Dortmund ein großer Gradmesser.

Kann der BVB schon über 34 Spiele ein Konkurrent für die Bayern sein?
 Wenn sie nach der Hinrunde immer noch Erster sind, kann man schon darüber sprechen, dass sie stabil genug sind, auch Rückschläge wegzustecken. Klar ist: Borussia Dortmund wird Spiele verlieren. In der vergangenen Saison sind sie unter Peter Bosz nach den ersten Niederlagen eingebrochen. Deswegen wird spannend sein, wie sie nun reagieren: Kommen sie sofort zurück, oder wird ein Negativtrend draus?

Die Chance, Meister zu werden, war lange nicht mehr so groß für den BVB.

Ich wurde neulich gefragt, ob ich mir Sorgen um die Bayern mache. Ich habe gesagt: erst dann, wenn sie im Mai ohne Titel dastehen. Wenn sie im Oktober vier oder fünf Punkte Rückstand haben, hat das noch keine Relevanz. Ich denke, dass weiß man auch bei Borussia Dortmund. Natürlich ist das jetzt ein Spitzenspiel und alle freuen sich darüber, dass die Bundesliga aktuell wieder spannend ist. Aber es ist keine Vorentscheidung.

Autor: Sebastian Weßling

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07.11.2018 - 14:40 - easybyter

bayerischschalke, woher wissen Sie denn, wann man damit begonnen hat, die Verträge verlängert zu bekommen? Was hat Schalke nicht alles unternommen, um z.B. Goretzka zu halten, der sich ja auch entscheiden wollte, wenn er gute Perspektiven bei Schalke sehen würde. Dann war Schalke in der CL und der Herr hat sich verabschiedet. Kola war MIttelmaß, kam erst später groß raus, da wollte er aber unbedingt gehen. Die Ziele sind das Eine, das was man erreichen kann das Andere. Wenn man von den ersten 10 Spielen 6 verloren hat, dann kann man nicht mehr von der CL träumen, sondern muss sich unten herauskämpfen, was die Jungs ja nun getan haben. 10 Punkte aus 5 Spielen sind ein sehr guter Schnitt und ungeschlagen in der CL zu sein ist ebenfalls nicht übel. Was bringt es, ständig an den Verantwortlichen herumzunörgeln und zu behaupten, man hätte die guten Spieler aus der Knappenschmiede halten können. Der Blick ist nach vorne gerichtet und der Kader nicht schlecht. Ich denke, dass wir in dieser Saison noch gute Spiele sehen werden. Das mit der angemessenen Ablöse ist so eine Sache, die Spieler wissen genau, dass sie ein Handgeld kassieren können, wenn sie ablösefrei gehen können und sitzen das eiskalt aus. Meckern war aber immer schon leichter, als es besser zu machen. Glück Auf!

07.11.2018 - 00:14 - yayabinx

@Bayerischschalke: Nun versuche es doch zu verstehen. Die Spieler wollten nicht verlängern. Auch nicht schon 2 Jahre vor Vertragsablauf. Das haben die Manager, ob Heldt oder Heidel, freilich versucht. Wenn aber doch der Spieler sagt: Ich will warten. Dann kansst Du als Verein nichts, absolut nullkommanix machen. Das muss in deine Birne rein. Bei den Gehältern die gezahlt werden ist das heute einfach so. Die Berater wissen genau wer den Spieler eventuell haben will und dann können die ganz genau abwägen was sie machen. Bei Meyer war es ein bisschen anders. Der hat versucht zu zocken und hat sich verzockt. Gut ist halt so. Bei Kola bin ich mir nicht sicher. Kann sein das sich Schalke da verzockt hat. Er wollte halt mehr Geld. Logo. Dann als Heidel gemerkt hat, holla den müssen wir halten, da war es zu spät. Leider. Aber alle anderen, vorneweg Goretzka waren nicht zu halten. Es gibt halt ein paar Vereine auf der Welt, die Lederhosenträger in rot gehören sicher dazu, die wesentlich mehr Kohle haben wie wir. Es gibt Grenzen. Basta. Glückauf

06.11.2018 - 23:55 - Bayerischschalke

Hallo easybyter
Man darf Verträge auch frühzeitig verlängern, wenn man von einem Spieler überzeugt ist. Dann besteht die Möglichkeit, das der Spieler bleibt, oder man zumindest eine angemessene Ablöse bekommt. Wenn ich natürlich kurz vor Vertragsende damit ankomme, wird es in der Regel schwierig und ich habe etwas verpennt.
Muss nicht jeder verstehen.....
Wen hat Weinzierl besser gemacht???? Ich fand, Kolasinac war auch schon vor Weinzierl gut. Zumindest so gut, dass ich den Vertrag deutlich früher verlängert hätte. Bei Goretzka und Meyer hätte man auch schon mal früher anfangen können, bevor ich irgendwelche Wände einreißen lasse und die Spieler ablösefrei gehen.
Dass Schalke nicht gegen den Abstieg spielt, davon bin ich auch absolut überzeugt. Das am Ende ein gesicherter Mittelfeldplatz erreicht wird, davon gehe ich auch aus.
Nur, wer will das? Ich glaube schon, dass Schalke andere Ziele hat.

06.11.2018 - 15:35 - yayabinx

@Bayerischschalke: Hey Hey bessi, Hey bessi hey.

Guter Kommentar von Metzelder. Er könnte tatsächlich mal den Nachfolger von Heidel machen wenn der keine Lust mehr hat. Es waren zu Saisonbeginn trotzdem zu viele neue Spieler. Dadurch konnte es von Anfang an nicht so weiterlaufen wie letztes Jahr. Die Mannschaft musste sich erst finden und zusammenwachsen. Dazu stimmt es natürlich, dass in dieser Saison von Anfang an das Spielglück weg war. Das hat in Wolfsburg mit dem Videoassi angefangen und sich wie ein roter Faden durch die ersten Spiele gezogen. Das Glück musste erst neu erarbeitet werden. Wir werden erst am Ende der Saison sehen was dabei rausgekommen ist. Ich glaube die Chancen zum Schluss noch in die Europa Leage Plätze mit reinzurutschen ist allemal noch drin. Wenn wir die nächsten 20 Spiele jeweils pro 5 Spiele 10 Punkte holen, sind wir dann bei 50. Und danach sind noch 4 Spiele. Das könnte durchaus reichen für Platz 4-6. Glückauf

06.11.2018 - 12:37 - easybyter

Bayerischschalke wiederholt gebetsmühlenartig, dass Kehrer, Draxler, Kolasinac, Goretzka oder Meyer noch bei Schalke spielen könnten, wenn man sich denn nur bemüht hätte. Das ist völliger Unsinn!! Es hat gerade bei Goretzka und bei Herrn Meyer ernsthafte Versuche gegeben, diese Spieler zu halten, da ist Schalke an die Grenzen dessen gegangen, was noch vernünftig ist. Sané und Draxler waren ebenfalls einfach nicht zu halten und auch Kolasinac, der erst nach einer Systemumstellung von Weinzierl gut wurde, war letztendlich nicht mehr zu halten. Wilmots und Metzelder wären eine gute Lösung für Schalke? Für welche Posten denn? Heidel macht einen guten Job und auch Tedesco ist ein guter Trainer. Schalke ist gut beraten, nicht in die Hektik zu verfallen wie bei Stuttgart oder beim HSV. Wo das hinführt hat man ja gesehen. Es ist gut, dass man ruhig weiter arbeitet und die 10 Punkte aus den letzten 5 Spielen zeigen ja, dass man auf dem richtigen Weg ist. Auch nach dem Spiel gegen Galatasaray wird Schalke in Frankfurt gut auftreten. Der Kader ist breit genug, dass Tedesco frische Leute einbauen kann, was einige kluge Kritiker ja auch bemängeln, die eben keine Trainer sind, sondern es sich auf dem bequemen Sessel des Experten gemütlich machen und immer genau wissen, was in den einzelnen Klubs so fehlt. Früher nannte man so etwas Klugscheißerei, heute wird das gut bezahlt.

06.11.2018 - 09:37 - easybyter

Goretzka und auch Meyer haben in der letzten Saison oft gar nicht gespielt und Goretzka war in den letzten Spielen auch nicht unbedingt der Mann, der das Spiel gemacht hat. Kehrer ist durch Sané mehr als gut ersetzt worden und Uth kommt so langsam ins Spiel. Dass es eine schwierige Saison wird, ist bei 6 verlorenen Partien in 10 Spielen nicht schwer vorherzusagen. Die Plätze für die Teilnahme an den internationalen Wettbewerben sind inzwischen sehr weit weg und nur noch zu erreichen, wenn man eine richtige Serie starten würde, was bei der immer noch schwächelnden Offensive nur schwer vorstellbar ist. Allerdings geben die 10 Punkte aus den letzten 5 Spielen Hoffnung, dass man sich zumindest im gesichterten Mittelfeld halten können wird. Wenn es läuft, haben immer alle alles richtig gemacht, dabei hängt gerade im Fußball doch so viel von den kleinen Dingen ab. Man sieht das ja bei den Bayern, die im Moment nicht den sonst üblichen Bayerndusel haben und Spiele bzw. Punkte verlieren. Oder schauen wir Leverkusen an, wie unterschiedlich es da läuft, man schlägt Bremen und Gladbach hoch und verliert dann ebenso hoch gegen Hoffenheim. Diese ganze Analysiererei kommt mir vor wie lesen im Kaffeesatz. Es gilt ruhig weiter zu arbeiten und sich nicht von außen verrückt machen zu lasssen. Ich denke, Tedesco ist mit der Mannschaft auf einem guten Weg. Die Jungs haben wohl erkannt, dass man sich für die Vizemeisterschaft in der letzten Saison nichts kaufen kann und nach wie vor um jeden Punkt kämpfen muss.

06.11.2018 - 08:45 - luko1944

Wenn Metzelder noch bei Schalke mitspielen würde dann würde Ich mir sorgen machen. Bayrisch BVB hat auch
wieder seinen Quark beigesteuert. Zum Kotzen.

06.11.2018 - 08:09 - Gemare

Selbst als Schalkefan ohne Scheuklappen muss man anerkennen was die Dortmunder gut machen!
Leute an den Verein zubinden die nicht nur die Chance nutzen bei einem Großen Verein zuarbeiten.
Gerade bei Schalke spielt doch die Verbundenheit zum Cllup eine entscheidende Rolle !
Metzelder als Manager und Wiimote Trainer mit Büskens als Co würde uns gut tun.
Vielleicht würden dann auch mehr Leute aus dem eigenen Nachwuchs eine Chance bekommen.
Schlechten zugekauften Durchschnitt haben wir genug!!

06.11.2018 - 07:26 - S04Charly

Sowas von sachlich und zutreffend. Wirklich ein überaus guter Beitrag von Ihm.
Heute gegen Gala sehe ich das mal nicht so eindeutig für uns, Metze erinnerte an Kaiserslautern... wenn es bei uns einigermaßen gut aussah haben immer ein paar przentchen gefehlt.... Aber wenn man Ehrlich ist sah es ja nie gut aus letzte Zeit....Ich freue mich auf heute Abend. Glück Auf

06.11.2018 - 00:03 - Bayerischschalke

Super!!!
Das gefällt mir sehr gut. Nicht so hart wie Hamann, wobei ich seine Bemerkungen absolut zutreffend fand, aber schon auch in diese Richtung.
Ich hatte hier schon einmal angedacht, ob C. Metzelder, zusammen mit M. Wilmots, nicht eine gute Lösung für Schalke wären. Sie hätten auf jeden Fall etwas Stallgeruch und kennen Schalke.
Gefreut hat mich auch sein Hinweis auf Goretzka und Meyer. Sehe ich genauso. Ein Max Meyer dürfte nie irgendwo anders spielen und das liegt, glaube ich, nicht nur an Meyer und seinem Berater.
C. Metzelder hat in einem anderen Interview gesagt, Schalke blutet aus. Recht hat er, genau so ist es.
Kolasinac, Sané, Draxler und andere hat er nicht einmal erwähnt.
Klar, nicht jeder wird zu halten sein. Wenn ich aber einen Plan habe und Vertragsverlängerungen langfristig plane, könnten einige von diesen Leuten noch für uns spielen.
Ich hoffe, auch Herrn Tönnies wird dieses Gegurke bald zu viel und Herr Heidel und auch Herr Tedesco können sich möglichst bald neuen Aufgaben widmen.
C. Metzelder würde ich sehr gerne bei uns sehen.

05.11.2018 - 23:27 - Tom-MS

Recht hat er!

05.11.2018 - 22:53 - Alles für Schalke

Saubere Analyse. Guter Mann!