Nach nur einem halben Jahr muss sich der Bonner SC aus der ehemaligen Bundeshauptstadt einen neuen Mittelfeldspieler suchen. 

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Bonner Stammspieler wechselt in 3. Liga

Kevin Lenk
06. Januar 2019, 16:41 Uhr

Nils Rütten (re.) verfolgt BVB-Talent Alexander Isak. So schnell werden sich die Wege der beiden wohl nicht mehr kreuzen Foto: Mark Bohla

Nach nur einem halben Jahr muss sich der Bonner SC aus der ehemaligen Bundeshauptstadt einen neuen Mittelfeldspieler suchen. 

Nils Rütten verlässt den BSC und wechselt mit sofortiger Wirkung zum Drittligisten Eintracht Braunschweig. Der 23- Jährige unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Der BTSV liegt in der Dritten Liga mit 14 Punkten derzeit auf dem letzten Tabellenplatz. Der Abstand aufs rettende Ufer, den 16. Platz belegt der SV Meppen, beträgt schon acht Punkte. Rütten soll dem Drittligisten helfen, eine Aufholjagd zu starten und den Klassenerhalt doch noch zu ermöglichen. 


Wiedersehen mit André Schubert

Bei Eintracht Braunschweig wird Rütten auf seinen Förderer aus der Jugend treffen. Im Oktober übernahm André Schubert beim abstiegsbedrohten Klub. Vor seinem Wechsel zum Bonner SC war der Defensivakteur bei der U23 von Borussia Mönchengladbach aktiv. Bei den Fohlen durchlief Rütten alle Jugendmannschaften und gehörte unter der Leitung von Schubert später zum Trainingskader der Profimannschaft. „Der Wechsel zur Eintracht ist für mich eine sehr schöne neue Aufgabe und ein großer Schritt. Ich kenne André Schubert und seine Spielphilosophie bereits aus Gladbach. Eine Aufholjagd zu starten, um am Ende den Klassenerhalt zu sichern, ist für mich eine reizvolle Aufgabe“, äußert sich der Mittelfeldspieler auf der Internetseite von Eintracht Braunschweig.

Auch Eintracht-Trainer Schubert äußerte sich online zur Neuverpflichtung: „Nils Rütten kenne ich bereits aus meiner Zeit in Gladbach. Er kann sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld spielen und verfügt über einen guten Spielaufbau.“ Im Sommer 2018 wechselte Rütten von der U23 der Fohlen in die ehemalige Bundeshauptstadt und avancierte direkt zum Leistungsträger. 15 Mal kam der Neu-Braunschweiger für die Rheinlöwen zum Einsatz. Seine Leistungen blieben seinem neuen Klub offebar nicht verborgen - nun steht der nächste Karriereschritt an. 

Autor: Kevin Lenk

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