Eine Sache war vor dem Match bereits klar. Die Wege von Oberhausens Benjamin Reichert und Essens Arie van Lent werden sich sehr oft kreuzen.

RWO: Reichert glich gegen van Lent zum 1:1 aus

cb
12. Februar 2006, 16:35 Uhr

Eine Sache war vor dem Match bereits klar. Die Wege von Oberhausens Benjamin Reichert und Essens Arie van Lent werden sich sehr oft kreuzen.

Eine Sache war vor dem Match bereits klar. Die Wege von Oberhausens Benjamin Reichert und Essens Arie van Lent werden sich sehr oft kreuzen. „Ich hatte vorher gar nicht gedacht, so oft auf ihn zu treffen“, grübelte Reichert.
Im Pokal gegen die Eintracht setzte van Lent noch das 1:0 im direkten Vergleich, als er per Kopfballablage das entscheidende 2:0 vorbereitete. Nach dem Freitag kann man eindeutig feststellen, dem RWO-Urgestein ist der Ausgleich gelungen. In einer defensiv funktionierenden Mannschaft ragte der Allrounder heraus, fast kein Zweikampf wurde während der 90 Minuten verloren. Das Fazit des mittlerweile zum absoluten Leistungsträgers mutierten Akteurs: „Ich denke, es lief ganz gut für uns. Da wir insgesamt klasse standen, war es auch für mich etwas leichter. Jetzt haben wir den einen, meiner Meinung nach verdienten Zähler in der Tasche, damit haben die meisten nicht gerechnet.“

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Der bescheidene Kicker erklärte zum Duell mit Essens Kopfball-Giganten: „Man kann ihn in der Luft nicht immer bekommen. Aber wir haben die Ablagen sehr gut in den Griff bekommen. Da hat das geklappt, was wir uns vorgenommen hatten.“ Und wenn der Essener Neuzugang doch den Kopfball erreichte, wurde er zumindest so vehement gestört, dass der nötige Druck nicht hinter das Leder gebracht werden konnte. Nach der kurzen Freude über den guten Start in die Restrunde blickte Reichert bereits nach vorne: „So sollte das gegen Essen laufen, jetzt müssen wir schauen, was wir am kommenden Samstag in Köln holen können.“ Denn das Eigengewächs weiß, dass seit knapp vier Monaten kein Gegner im Niederrheinstadion mehr treffen konnte, aber „jetzt gilt es, auch auswärts wieder etwas zu holen.“ Korrekt, denn auch der Vorstands-Vorsitzende Dirk Buttler erklärte vor wenigen Tagen: „Die direkten Duelle gegen die Konkurrenz im Abstiegskampf müssen wir für uns entscheiden.“

Autor: cb

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