Westfalen: 1. Spieltag, Vorschau & Expertentipp

Revierklubs in Lauerstellung

tz
11. August 2006, 19:22 Uhr

Eine Woche nach den Nordrhein-Vereinen startet nun auch die Oberliga Westfalen in die Saison 2006/2007. Und der erste Spieltag wartet gleich mit einigen richtigen Kracherpartien auf. So empfängt Aufsteiger Hammer SV am Sonntag (18 Uhr) mit dem SC Preußen Münster den Top-Favoriten auf den Aufstieg. Der VfL Bochum II lädt zum Duell der Geheimfavoriten mit dem SC Verl.

Auch der FC Schalke 04 II bekommt es mit einem Team aus Ostwestfalen zu tun. Die "Königsblauen spielen im Heidewaldstadion beim FC Gütersloh.

Nicht ganz so weit reisen muss Westfalia Herne. Die Elf von Trainer Frank Schulz spielt im Stimbergstadion bei der Spvgg. Erkenschwick um die ersten Zähler (alle drei Spiele Sonntag, 15 Uhr).

Während es für den Neuling aus Hamm nur um den Klassenerhalt gehen kann, ist für den SCP das Ziel klar: Direkter Wiederaufstieg in die Regionalliga. Die Favoritenrolle - die den Preußen so gut wie alle Trainer zuschreiben - nimmt die Elf von Trainer Georg Kreß an. "Wir
wollen aufsteigen! Die größten Konkurrenten kommen aus Verl, Gelsenkirchen und Bochum. Gerade die Zwei-Vertretungen der beiden Bundesligisten schätze ich hoch ein", ist sich Kreß der Konkurrenz bewusst. Auf Wunsch beider Vereine wurde der Anpfiff der Partie in die frühen Abendstunden verlegt, damit möglichst viele Zuschauer das Spiel im Mahlbergstadion live sehen können.

Für Wolfgang Sandhowe, Trainer der Hammer SV, ist das Spiel gegen das Gründungs-Mitglied der Bundesliga eine besondere Begegnung. "Ich habe ja mal in Münster gespielt. Deshalb drücke ich ihnen auch die Daumen, dass sie den Aufstieg schaffen. Das heißt aber nicht, dass sie am Sonntag leichtes Spiel mit uns haben werden", erklärt Sandhowe, der vor ein paar Jahren als "Co" von Jupp Derwall bei Galatasary Istanbul unter Vertrag stand und seit dem 1.1.2006 an der Seitenlinie der Hammer SV steht.

Georg Kreß warnt seine Spieler vor Überheblichkeit: "Das wird ein ganz schweres Spiel in Hamm. Die haben noch die Aufstiegs-Euphorie im Rücken und eine gute Truppe beisammen. Wir dürfen nicht den Fehler machen, und
sie unterschätzen. Es muss für uns darum gehen, gleich zu Saisonbeginn ein Zeichen zu setzen und einen guten Start hinzulegen."

Auf Seite 2: Die weiteren Reviervereine vor ihrer Auftaktpartie

Autor: tz

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