Die WSV-Mannschaft von Peter Radojewski gewann das Spiel beim Tabellenfünfzehnten SV Straelen durch das Tor des Tages von Daniel Keita-Ruel mit 1:0.

Straelen - WSV II 0:1

Radojewski: „Ein dreckiger Sieg“

31. Oktober 2009, 19:48 Uhr

Die WSV-Mannschaft von Peter Radojewski gewann das Spiel beim Tabellenfünfzehnten SV Straelen durch das Tor des Tages von Daniel Keita-Ruel mit 1:0.

Ein ganz wichtiger Erfolg für die Reserve des Wuppertaler SV! Damit haben dies WSVler weiterhin fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz und rangieren jetzt auf dem zehnten Rang.

„Wir hatten das Spiel insgesamt gut im Griff und haben verdient gewonnen“, bilanzierte ein zufriedener Radojewski. Der hatte unter der Woche gefordert, dass seine Mannschaft in erster Linie Willen und Einsatz zeigen müsse, damit das Spielerische dann wieder hinzukommen kann. Genau das gelang in Straelen eindrucksvoll. „Der Platz in Straelen gehört sicher nicht zu den Besten und war sehr tief. Aber meine Spieler haben sich reingehangen und richtig gut gekämpft“, fand der Trainer lobende Worte.

Den spielerischen Glanzpunkt der Partie gab es schon nach 25. Minuten zu sehen, als Keita-Ruel eine „wunderschöne Kombination“ zum Siegtreffer vollendete.
„Wir haben in den letzten Wochen genug Tore kassiert. Deswegen bin ich besonders froh, dass wir diesmal die Null gehalten haben“, sagte Radojewski vor dem Hintergrund von zuletzt 22 Gegentreffern in gerade einmal fünf Spielen. Deswegen macht er auch kein Hehl daraus, dass es ein „dreckiger Sieg“ war.

Dementsprechend sieht Radojewski auch noch deutliches Potenzial nach oben. „Wir müssen in einigen Situationen schneller spielen, um die kompakten Defensivreihen des Gegners zu knacken“, fordert der Übungsleiter und bemängelt auch die Tatsache, dass seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit nicht den zweiten Treffer nachlegen konnte und die Gastgeber ein ums andere Mal gefährlich vor dem Tor von Sascha Samulewicz auftauchten. „Da haben wir in der Offensive einiges ausgelassen und dann wurde es in der Schlussphase noch mal eng. Aber die Jungs haben sich gut dagegengestemmt.“

In der kommende Woche erwarten die Wuppertaler den SC Düsseldorf-West.

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