Die Abkürzung DJK steht für Deutsche Jugendkraft. In Hordel wird der erste Teil des Vereinsnamens seit einiger Zeit sehr genau genommen. Schon in der letzten Saison schafften einige A-Jugendliche den Sprung in die erste Mannschaft, zur neuen Saison stoßen acht Nachwuchshoffnungen in den Seniorenbereich.

TuS Hordel: Wageners Rasselbande mit viel Qualität

DJK wird wörtlich genommen

Christian Krumm
12. Juli 2009, 11:07 Uhr

Die Abkürzung DJK steht für Deutsche Jugendkraft. In Hordel wird der erste Teil des Vereinsnamens seit einiger Zeit sehr genau genommen. Schon in der letzten Saison schafften einige A-Jugendliche den Sprung in die erste Mannschaft, zur neuen Saison stoßen acht Nachwuchshoffnungen in den Seniorenbereich.

Genau diesen Weg soll der neue Chef an der Seitenlinie, Frank Wagener, forcieren. RS unterhielt sich mit dem Hordeler Coach.

Frank Wagener, was macht Ihre Truppe für einen ersten Eindruck in der Vorbereitung?

Das kann man noch nicht so wirklich sagen, da die Hälfte des Teams noch im Urlaub ist.

Acht Jugendliche rücken in das Landesliga-Team auf. Ist das der neue Stil der DJK TuS Hordel?

Ja, genau darum geht es uns. Das ist auch der Grund, warum ich angetreten bin. Diese Jungs sollen gut ausgebildet werden, uns aber auch eine tolle Saison bescheren.

Vergisst man da nicht ein Stück weit die nötige Erfahrung?

Nein, das glauben wir nicht. Die Mannschaft hat eine Menge Qualität und kompensiert dadurch mangelnde Routine. Wir wissen aber auch, dass die älteren Spieler, die wir im Kader haben, über einiges an Erfahrung verfügen. Genau diese Akteure müssen auch zusehen, dass sie den Kindergarten ans Laufen kriegen.

Wie lauten Ihre Ziele vor der anstehenden Saison?

In erster Linie möchten wir ein guter Ausbildungsbetrieb sein. Einige Jungs sollen irgendwann mal da landen, wo sie hingehören, nämlich ein paar Ligen höher. Darüber hinaus haben wir aber auch einen Platz unter den ersten Fünf im Visier.

Das beinhaltet auch den Aufstiegsrang.

Rechnerisch ja, aber es gibt ganz andere Teams, die sich eher gefallen lassen müssen, dass man sie auf den Aufstieg anspricht. Wenn ich an SW Wattenscheid 08 denke, die sehr gut besetzt sind, oder auch den VfB Günnigfeld. Hinzu kommt noch der Hombrucher SV, der wieder eine gute Rolle spielen wird.

Ein unbeschriebenes Blatt ist Ihre Elf aber auch nicht.

Natürlich wollen wir wieder die „Großen“ ein wenig ärgern. Aber neben Siegen gab es auch immer wieder Niederlagen. Wir müssen zusehen, dass wir in Zukunft konstanter auftreten.

Autor: Christian Krumm

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