Bundesverteidigungsminister Peter Struck verzichtet auf ein Amt im Wirtschaftsrat und Beirat bei Borussia Dortmund. Struck war vom Vorstand der Borussia zum Mitglied in beiden Gremien ernannt worden.

Struck will nicht in Dortmunder Wirtschaftsrat

ar
25. Januar 2005, 16:47 Uhr

Bundesverteidigungsminister Peter Struck verzichtet auf ein Amt im Wirtschaftsrat und Beirat bei Borussia Dortmund. Struck war vom Vorstand der Borussia zum Mitglied in beiden Gremien ernannt worden.

Bundesligist Borussia Dortmund muss auf die Hilfe von Bundesverteidigungsminister Peter Struck verzichten. Der SPD-Politiker, der vom Vorstand des hochverschuldeten Traditionsklubs zum Mitglied im Wirtschaftsrat sowie dem Beirat ernannt worden war, teilte seine Entscheidung BVB-Präsident Dr. Reinhard Rauball in einem Brief mit.

Struck hatte bereits bei der Mitgliederversammlung im November 2004 angekündigt, zunächst prüfen zu lassen, ob für die Annahme der Berufung die Zustimmung von Bundesregierung bzw. Bundestag erforderlich sei.

Der Minister machte in seinem Schreiben an Rauball deutlich, dass seine Entscheidung aber nichts daran ändere, dem BVB immer treu zu bleiben, auch in schwierigen Zeiten zum Klub, den Fans und den Verantwortlichen zu stehen.

Autor: ar

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