Mainz 05 will nicht mit Schalke 04 über eine Reduzierung der Ablösesumme von Mimoun Azaouagh verhandeln. Die Königsblauen wollen weniger zahlen, da Azaouagh wegen seiner Meniskus-Verletzung zum Rückrundenstart fehlt.

Mainz bleibt bei Azaouagh-Ablöse stur

06. Januar 2005, 15:11 Uhr

Mainz 05 will nicht mit Schalke 04 über eine Reduzierung der Ablösesumme von Mimoun Azaouagh verhandeln. Die Königsblauen wollen weniger zahlen, da Azaouagh wegen seiner Meniskus-Verletzung zum Rückrundenstart fehlt.

Bundesligist Mainz 05 zeigt sich im Fall des zu Schalke 04 gewechselten Mittelfeldspielers Mimoun Azaouagh nicht bereit, die Ablösesumme zu reduzieren. Manager Christian Heidel sagte, dass die Schwere der Knieverletzung des 22-Jährigen zum Zeitpunkt der Vertragsunterschrift allen Beteiligten bekannt gewesen sei.

"Heidel wird sich etwas einfallen lassen"

Schalkes Manager Rudi Assauer hingegen ist der Meinung, weder die Mainzer noch die Blau-Weißen seien informiert gewesen über die Schwere der Verletzung des Spielers, der wegen eines Innenband- und Meniskusschadens doch noch nicht zum Rückrundenstart zur Verfügung steht. Deshalb geht man in Gelsenkirchen offenbar davon aus, dass die angeblich ausgehandelten 700.000 Euro reduziert werden. "Heidel wird sich etwas einfallen lassen", sagte Schalke-Manager Rudi Assauer.

Der Mainzer sieht die Angelegenheit indes als erledigt an. "Der Vertrag mit Schalke 04 tritt ohnehin erst in Kraft, wenn Azaouagh die Bescheinigung über seine Sporttauglichkeit erhalten hat. Bis dahin ist auch keine Ablöse fällig´, so Heidel. Mainz 05 verkaufe keinen Spieler, der Sport-Invalide sei.

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