Rudi Assauer, Manager des Bundesligisten Schalke 04, hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Bezug auf die Suche nach einem neuen Bundestrainer erneut kritisiert und dabei vor allem Franz Beckenbauer ins Visier genommen.

Assauer nimmt sich auch Beckenbauer zur Brust

05. August 2004, 20:12 Uhr

Rudi Assauer, Manager des Bundesligisten Schalke 04, hat den Deutschen Fußball-Bund (DFB) im Bezug auf die Suche nach einem neuen Bundestrainer erneut kritisiert und dabei vor allem Franz Beckenbauer ins Visier genommen.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) muss erneut Kritik von Rudi Assauer einstecken. Der Manager des Bundesligisten Schalke 04 hat den DFB im Hinblick auf die Nationaltrainer-Suche erneut angegriffen und dabei vor allem Franz Beckenbauer ins Visier genommen. "Bislang wirkt alles wie eine PR-Aktion. Was bitte befähigt denn die Herren Klinsmann und Bierhoff dazu, die deutsche Nationalelf zu führen", sagte Assauer dem Tagesspiegel. Der DFB hätte seiner Meinung nach mehr wagen müssen, etwa wie Schalke 04: "Da hätte man doch richtig investieren und noch einen erfahrenen Mann holen müssen."

Auch WM-OK-Chef Franz Beckenbauer bleibt beim Rundumschlag von Assauer gegen den DFB nicht verschont: "Und alle haben Schiss vor dem großen Franz Beckenbauer, obwohl der jeden Tag einen neuen Namen genannt hat. Keiner traut sich dem zu sagen: Jetzt halt dich mal bedeckt, Franz."

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