Der Schock sitzt vor dem Knaller gegen Freiburg tief. Denn Freitag-Nacht musste Peter Neururer einen Notarzt zu sich nach Hause rufen.

MSV: Schock vor dem Highlight - Notarzt bei Neururer

„Spielen Ruhrpott-Fußball“

14. März 2009, 15:25 Uhr

Der Schock sitzt vor dem Knaller gegen Freiburg tief. Denn Freitag-Nacht musste Peter Neururer einen Notarzt zu sich nach Hause rufen.

Grund: Eine fiebrige Mittelohrentzündung setzte dem Fußballlehrer derart zu, das „gar nichts mehr ging“, berichtet Neururer mit belegter Stimme. Doch mit Spritzen und Tabletten pushte sich der 53-Jährige wieder hoch und leitete auch die gestrige Trainingseinheit. „Ich hoffe, dass ich gegen den SC wieder aus den Augen schauen kann.“

Denn schließlich will er sehen, wie seine Elf gegen den Tabellenführer die Serie weiter ausbaut. „Mit den Fans im Rücken wird meine Haarpracht weiter wachsen“, hat Neururer keinen Bock auf einen Friseurbesuch. „Wir müssen die Euphorie nutzen, um in die Zukunft zu marschieren.“

Dabei setzt der Fußballlehrer nicht nur auf eine Rekordkulisse, sondern auch auf sein bewährtes Spielsystem mit drei Spitzen. Denn für Marcel Heller wird Änis Ben-Hatira ins Team rücken. „Damit bleiben wir unserer Marschroute treu“, versichert Neururer Offensivfußball. „Änis‘ Dynamik wird uns helfen. Außerdem haben wir noch jemanden, der die Standards beherrscht.“ Neururer weiter: „Wir zeigen sicherlich nicht den attraktivsten Sport, aber dafür erfolgreichen. Diese Mannschaft spielt Ruhrpott-Fußball mit Leidenschaft. Und davon sollen sich die Anhänger überzeugen.“

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