Der 2. März wird als bedeutendes Datum in die Geschichte von Fortuna Düsseldorf eingehen.

Düsseldorf: „Sytaic-Leistungszentrum“ entsteht

„Mehr als eine Marketing-Maßnahme“

Christian Krumm
05. März 2009, 12:41 Uhr

Der 2. März wird als bedeutendes Datum in die Geschichte von Fortuna Düsseldorf eingehen.

Durch die abgeschlossene Partnerschaft mit der Systaic AG, einem Solartechnologie-Unternehmen aus der eigenen Stadt, kann sich der Klub in den nächsten fünfeinhalb Jahren einer Zahlung im tiefen siebenstelligen Bereich sicher sein.

„Die Kooperation mit Fortuna Düsseldorf ist weit mehr als eine reine Marketing-Maßnahme. Wir wollen zum einen ein Zeichen setzen, dass wir unseren Erfolg mit der Stadt teilen und damit die Jugend unterstützen“, erklärte Olaf Achilles, Vorstand des Unternehmens. „Wir freuen uns zudem sehr, mit dieser Entscheidung eine der bekanntesten Marken der Stadt zu unterstützen und zur Attraktivität und Popularität unseres Hauptstandortes beizutragen.“

Neben dem Antrag an den DFB für ein Nachwuchs-Leistungszentrum möchte der Verein in Zusammenarbeit mit Düsseldorfer Schulen auch ab 2010 eine Eliteschule des Fußballs bilden. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber wir werden alles dafür geben“, betonte der Vorstandsvorsitzende Peter Frymuth.

Auch Geschäftsführer Wolf Werner, der sich schon bei seinem Amtsantritt im April des vorletzten Jahres auf die Fahne schrieb, sich um ein Nachwuchsleistungszentrums zu bemühen, ist überglücklich: „Ich habe schon fast nicht mehr daran geglaubt, aber jetzt wird es endlich Wirklichkeit.“

Der Kontakt zwischen dem Unternehmen und der Fortuna ist auf eher zufälligem Weg zustande gekommen. Werner: „Der Vater eines Jugendspielers hat mich darauf angesprochen, dass dort etwas gehen könnte. Und wie bei allen Tipps bin ich auch diesem zunächst einmal nachgegangen, um zu gucken, was dran ist.“ Herausgesprungen ist eine für den Verein eminent wichtige Partnerschaft.

An der auch Aufsichtsratsmitglied Dr. Dirk Kall direkt beteiligt war: „Ich freue mich außerordentlich, dass sich ein weiteres Unternehmen aus der Düsseldorfer Privatwirtschaft zur Fortuna bekennt und genau dort den Hebel ansetzt, wo die Zukunft des Vereins liegt.

Autor: Christian Krumm

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